Der Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz e. V. fühlt sich dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen verpflichtet, will kritische Information und Bildung vermitteln. Der Verein koordiniert Kontakte von Fachleuten, Filmemachern, Journalisten, Pädagogen, Schriftstellern und Künstlern bei der Bearbeitung von Umwelt- und Naturschutzthemen und widmet sich der Bildung und Erziehung im Bereich des Natur- und Umweltschutzes.

Unsere aktuellen Veranstaltungen:

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 19.00 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Preview der 14. Ökofilmtour 2019
Eldorado
Deutschland, Österreich, Schweiz 2018, 95 Minuten, Buch/ Regie: Markus Imhoof, Bildgestaltung: Peter Indergand (S.C.S)
Der Schweizer Regisseur Markus Imhoof beschäftigt sich mit der Frage, wie Flüchtlinge und Migranten im Europa des 21. Jahrhunderts behandelt werden. Dabei geht Imhoof auch auf seine eigene Vergangenheit ein, denn während des Zweiten Weltkriegs nahm seine Familie ein italienisches Flüchtlingskind namens Giovanna bei sich auf und pflegte es gesund. Diese Geschichte, die kein gutes Ende nahm, ging ihm niemals aus dem Kopf.
70 Jahre später kommen wieder Fremde nach Europa. Markus Imhoof hat Giovanna nie vergessen, hat ihre Spuren verfolgt und in ihrem Land gelebt. Nun geht er an Bord eines Schiffes der italienischen Marine, es ist die Operation „Mare Nostrum“, in deren Verlauf mehr als 100.000 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet werden. Mit den Augen des Kindes, das er damals war, spürt er den Fragen nach, die ihn bewegen und zeigt den Weg, den die Flüchtlinge ab den Auffanglagern gehen: Zeltlager in die Schwarzarbeit, Mafia, Prostitution und Ausbeutung warten auf die meisten Geflohenen. Nur wenige schaffen es, in der Schweiz zu kommen und dort Arbeit zu finden.

Regisseur Markus Imhoof hat sich bereits 1981 in dem Spielfilm „Das Boot ist voll“ mit seiner Vergangenheit auseinandergesetzt. Bei der Berlinale wurde er dafür mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet und dann sogar für einen Oscar nominiert. Für seinen Dokumentarfilm "More than Honey - Eine Reise in die wunderbare Welt der Biene" erhielt er 2014 neben vielen internationalen Auszeichnungen auch den Zukunftsfilmpreis der Ökofilmtour.

Anschließendes Filmgespräch mit dem Regisseur des Films Markus Imhoof, Moderation: Ernst-Alfred Müller, Leiter des Filmfestivals Ökofilmtour, FÖN e.V.

Reservierung: Tel. 0331—2718112
Email ticket@filmmuseum-potsdam.de
Eintritt: 3 €
   
Donnerstag, 22. November 2018, 18.00 Uhr
Haus der Natur Potsdam
Lindenstr. 34, 14467 Potsdam

Potsdamer Buchpremiere
Constanze John
"40 Tage Georgien.
Unterwegs von Tiflis bis ans Schwarze Meer"

Constanze John reist 40 Tage durch Georgien. Eine »kurze lange« Zeit, um ein Land mit einer wechselvollen Geschichte kennenzulernen. »Italien des Ostens« und »Balkon Europas« - Die Kaukasus-Republik hat sich viele Namen gemacht. Doch was verbirgt sich dahinter? Und welche verborgenen Reize hält es für Reisende bereit? Die Autorin erkundet Georgien von seiner Hauptstadt Tiflis aus in alle Himmelsrichtungen; mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mal zu Fuß. Sie reist zu Klöstern und Kathedralen und lernt gastfreundliche Menschen kennen. Eine faszinierende Reise auf der Suche nach der Seele Georgiens.

Constanze John, geboren 1959, lebt - wenn sie nicht gerade auf Reisen ist - in Leipzig. Seit 1997 arbeitet sie als freiberufliche Autorin, schreibt Prosa, arbeitet für Theater, Oper und den Hörfunk. 2015 erschien ihr von der Kritik gefeiertes Buch »Vierzig Tage Armenien - In einem alten Land im Kaukasus«. Sie wurde mit dem renommierten Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis ausgezeichnet.

Der Eintritt ist frei.
   
Mittwoch, 14.11.2018, 18.00 Uhr
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Stadtcampus, Haus 6, Aula, Schicklerstraße 5
16225 Eberswalde, Tel.: 03334-6570

"Insekten - Superhelden auf sechs Beinen"

Dokumentarfilm: 52 Minuten

Insekten sind nur lästige Krabbeltiere? Falsch. Diese spannende Dokumentation zeigt, wie diese kleinen Genies helfen können, einige unserer größten Probleme zu lösen – von der Entwicklung neuer Biomaterialien bis zum Kampf gegen Verkehrsprobleme und der Erforschung besserer Antibiotika. Ein Film für Visionäre, denn Ameisen kennen keinen Stau.
Anschließende Diskussion mit Autor Björn Platz und Uta Greschner.


   
Mittwoch, 7. November 2018, 19.00 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Preview der 14. Ökofilmtour 2019
Climate Warriors - Krieger für die Energiewende
Dokumentarfilm Deutschland, Belgien, USA, OmU 2017, 86 Minuten. Mit Nigel Barber und Arnold Schwarzenegger.
Nach seinen engagierten Filmen „Die Vierte Revolution“ und „Power to Change“ setzt sich auch dieser neue Film von Carl-A. Fechner weltweit mit neuen Aktionen für die Umstellung auf 100 Prozent Erneuerbare Energie ein.
Mit einem besonderen Blick auf den Versuch der Trump-Administration, in den USA die Energiewende aufzuhalten, gibt dieser Dokumentarfilm jenen Menschen eine Stimme, die unermüdlich für eine nachhaltige und gerechte Zukunft kämpfen. Sie glauben an die Möglichkeit einer Energie-Revolution, wenn sich jeder Einzelne engagiert. Ein Mut machendes Plädoyer für Frieden und soziale Gerechtigkeit, das hier noch vor seinem Kinostart am 6. Dezember 2018 eine Voraufführung hat.

Anschließendes Filmgespräch mit den Regisseuren des Films Carl-A. Fechner, Nicolai Niemann und Prof. Stefan Rahmstorf, Wissenschaftler am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Moderation: Ernst-Alfred Müller, FÖN e.V..

Reservierung: Tel. 0331—2718112
Email ticket@filmmuseum-potsdam.de
Eintritt: 3 €
   
Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19.00 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

"Überraschungseier - Neues von Kuckuck und Co."
(Preview für die 14. Ökofilmtour 2019)
Naturfilm - Deutschland 2017 - 43 Minuten

Jeder erkennt den Kuckuck an seinem Ruf, aber kaum einer hat diesen scheuen Vogel selbst gesehen. Es gibt weltweit etwa 140 Arten der Kuckucksvögel, von denen mehr als 50 sich als Brutschmarotzer verhalten. Sie sind dabei auf einzelne Wirtsvogelarten spezialisiert. Die meisten Vögel gehen aber nicht so weit wie der europäische Kuckuck, der die Eier seiner Zieheltern einfach aus dem Nest wirft. Andere legen nur ihr Ei dazu, lassen es ausbrüten und das Junge mitversorgen. So macht es der Häherkuckuck bei den klugen Krähen. Bisher noch nie gezeigte Bilder dokumentieren das Kuckucksverhalten von Vögeln in Deutschland, Spanien und Afrika. Der Film ist für das 14. Festival des Umwelt- und Naturfilms eingereicht, das am 16. Januar 2019 beginnt.

Das Team Volker Arzt, einst Regisseur bei Hoimar von Ditfurth im ZDF, und Dietmar Nill, dem besonderen Tierfotografen und Kameramann, gewann bei der Ökofilmtour 2012 für den Film "Fledermäuse - warte bis es dunkel ist" die Preis für den besten Naturfilm.

Anschließend Filmgespräch mit Dietmar Nill, Kameramann und Manfred Pohl, Leiter der Fachgruppe Ornithologie vom NABU Potsdam.
Moderation: Ernst-Alfred Müller, Leiter des Filmfestivals Ökofilmtour.

Kartenreservierung unter: 0331—2718112
Eintritt: 3 Euro
   
Sonnabend, 22. September 2018, 17 Uhr
Altes Rathaus Templin
Am Markt 19, 17268 Templin

Öffentliche Lesung
Jutta Schlott
"Ich sah etwas, was Du nicht siehst. Erinnerungen aus Ostdeutschland“

Der Band versammelt 16 Biographien verschiedenartigster Menschen aus allen Gesellschaftsschichten der ehemaligen DDR. Jeder Lebensabriss spricht für sich, spiegelt eine Facette dieser Gesellschaft wider, wird nie langweilig und geht unter die Haut. „Die Texte in diesem Buch stehen in bester Tradition biografischer DDR-Literatur... Sie erzählen unpathetisch, doch mit Poesie von sehr verschiedenen Menschen - Frauen, Männern, Kindern - und ihrem Leben in dieser an Turbulenz so reichen Zeit.“ (Bert Koß)

Jutta Schlott, Jahrgang 1944, lebt in Schwerin. Sie schreibt Erzählungen, Biographien, Hörspiele, Gedichte, Reportagen.

Eintritt frei
   
Mittwoch, 19. September 2018, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

System Error
Preview der 14. Ökofilmtour 2019
Von Florian Opitz, Deutschland 2017, Dokumentarfilm, 90 Minuten

Schon 1972 hatte der Club of Rome, ein internationales Netzwerk von Zukunftsforschern, in seinem Bericht die Grenzen des Wachstums für die Erde erkannt. Wie könnte auch in einem System mit endlichen Ressourcen ein unendliches Wachstum möglich sein?! Regisseur Opitz befragt viele der großen Manager und Vertreter des globalen Wirtschaftssystems, die von den Möglichkeiten des Kapitalismus fasziniert sind. Eine Welt ohne eine expandierende Wirtschaft können, dürfen oder wollen sie sich gar nicht erst vorstellen. Aber er zeigt auch Kritiker, die diesen Irrsinn entschlüsseln, wie den Wirtschaftstheoretiker Tim Jackson oder - Karl Marx, der schon vor 150 Jahren prophezeite, dass ein System wie der Kapitalismus, das unaufhörlich alle Lebensbereiche durchdringt, die Natur verschlingt, sich am Ende selbst zerstört. Und er lädt zum Nachdenken ein.
Anschließend Filmgespräch mit dem Autor und Regisseur des Films Florian Opitz und dem Chefredakteur der Wirtschaftszeitschrift „Lunapark 21“ Dr. Winfried Wolf
Moderation: Ernst-Alfred Müller, FÖN e.V.

Kartenreservierung unter: 0331—2718112
Eintritt: 3 Euro
   
Mittwoch, den 6. Juni 2018, 19.00 Uhr
Filmmuseum Potsdam,
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Die grüne Lüge
Dokumentarfilm von Werner Boote, Österreich 2018, 90 Minuten

Nach "Plastic Planet" und "Population Boom", die in der Ökofilmtour 2011 und 2014 liefen, wird dieser Film des Österreichers Werner Boote auch im nächsten Festival ab Januar 2019 wieder zur Diskussion stehen.
Für unser Preview zum Tag der Umwelt gibt uns die im Film mitwirkende Kathrin Hartmann, auch Autorin des Buches zum Film, nun dafür bereits die Gelegenheit.
Der Film blickt genau auf die modernen, ach so sauberen Waren in den Supermarktregalen und zeigt, dass Lebensmittel und andere Produkte noch lange nicht grün sind, nur weil ihre Verpackungen so angestrichen wurden. Auch lässt sich die Verantwortung dafür nicht einfach auf uns Konsumenten übertragen. Als mündige Bürger möchten wir uns schließlich darauf verlassen können, dass keines der Produkte uns Schaden zufügt. Film und Buch helfen so gegen Falschinformationen und Augenwischerei.
Anschließendes Filmgespräch mit der Protagonistin des Films Kathrin Hartmann, auch Autorin des Buches zum Film

Moderation: Ernst-Alfred Müller, Fernsehjournalist, FÖN e.V.

Kartenreservierung unter: 0331-2718112
Eintritt: 3 €
   
Mittwoch, den 16. Mai 2018, 19.00 Uhr
Filmmuseum Potsdam,
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Das System Milch - Die Wahrheit über die Milch-Industrie
Deutschland, Italien 91 Minuten
Autor: Andreas Pichler, EIKON Media GmbH, ARTE 2017

Lebensaft Milch. Wer ein Glas Milch trinkt, denkt womöglich an glückliche Kühe auf grünem Gras. Weiß und Grün bestimmt auch die Farbdramaturgie der unaufgeregten, eindrucksvollen Filmbilder: Überzüchtete Hochleistungskühe, die Ausscheidungen der Tiere vergiften das Grundwasser. Bauern, Wissenschaftler, NGO's, Molkereibesitzer, Politiker und Lobbyisten aus verschiedenen Ländern kommen zu Wort. Wenn durch Subventionen für Biogas in Europa an Gülle mehr als an Milch verdient wird, stirbt die Landwirtschaft. In Frankreich haben sich 600 Milchbauern das Leben genommen.

Wenn europäisches Milchpulver in afrikanischen Ländern billiger als einheimische Milch ist, stehen ehemals afrikanische Bauern als Flüchtlinge vor Europas Grenzen. Unterstützt von korrupten Politikern sind Profiteure billiger Milch auf der Jagd nach immer neuen Absatzmärkten. Nach und nach entsteht so ein Bild des Systems Milch. Künstlerisch überzeugend komponiert, bewirkt die Montage, dass sich das Gezeigte und Gesagte selbst kommentiert: Milch ist ein Milliardengeschäft, bei dem es nicht um Beseitigung von Hunger geht, sondern ausschließlich um Profit.

Der Film über den Irrsinn der globalisierten Landwirtschaft lässt Zuschauer jedoch nicht ratlos zurück, sondern zeigt Alternativen. Weltweit wäre tatsächlich kleinbäuerliche Milcherzeugung eine gesunde Perspektive für Bauern, Tiere, Umwelt und Milchtrinker.

Anschließend Filmgespräch mit dem Producer des Films Nick Pastucha, der Projektleiterin Klimaschutz der Landeshauptstadt Potsdam Cordine Lippert, und dem Fachberater für ökologische Milchtierhaltung und Landwirtschaft Carlo Horn
Moderation: Dr. Bärbel Dalichow, Filmwissenschaftlerin, ehemalige Leiterin des Filmmuseums Potsdam

Eintritt: 3 €
   
Mittwoch, 18. April 2018, 18.30 Uhr
Hans Otto Theater, Kleine Bühne
Reithalle Schiffbauergasse 11
14467 Potsdam

Festliche Abschlussveranstaltung

Zum Wettbewerb 2018 wurden 40 Fernseh- und Kino- sowie 17 Kurzfilme aus dem deutschsprachigen Raum ausgewählt. Rund 200 ehrenamtliche Mitveranstalter der Umwelt- und Naturschutzvereine in mehr als 60 Orten organisierten von Januar bis April 2018 die Tournee durch Brandenburg.

In folgenden Kategorien werden vier Preise vergeben, die jeweils mit 5.000 € dotiert sind: Durch die Heinz Sielmann Stiftung der Kinder- und Jugend-Filmpreis, die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde vergibt den Zukunftsfilmpreis, die Stiftung NaturSchutzFonds den Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm und die Stadt Potsdam den Preis für die beste künstlerische Leistung. Begehrt sind auch die undotierten Preise der Deutschen Umwelthilfe e.V., die den Hoimar-von-Dittfurth-Preis für die beste journalistische Leistung verleit und der Publikumspreis, der durch das Votum der Zuschauer ermittelt wird.

Moderation: Alfred Eichhorn
Livemusik: »Günther Fischer & Band« mit seinen Kompositionen für Manfred Krug und Filmmusik.
Festivalausklang im Nachtboulevard.

Eintrittskarten (incl. VBB-Ticket) an der Theaterkasse, Tel.: 0331 - 98118
   
Mittwoch, den 11. April 2018, 19.00 Uhr
Filmmuseum Potsdam,
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Vorfilm: Risiko Atomkraft - Europas Pannenmeiler
Belgien, Ukraine, Schweiz. Dokumentarfilm: 29 Minuten

Wie sicher sind Europas Atomkraftwerke? In der Ukraine könnte eine einzige fehlgeleitete Rakete zu einer erneuten Katastrophe führen. Ein AKW liegt nahe am Kampfgebiet. Gefahr droht ebenso von maroden Schweizer und belgischen Atommeilern, dicht an unseren Grenzen. Wie groß sind die Gefahren auch nach dem deutschen Ausstieg? Kann unsere Zukunft immer noch "Fukushima" oder "Tschernobyl" heißen?

Tschernobyl - eine Chronik der Zukunft (Festival-Premiere)
Spielfilm von Pol Cruchten, Luxemburg / Österreich 2016, OmU, 86 Minuten
Nach dem Buch der Nobelpreisträgerin Svetlana Alexiejewitsch

Ohne die bekannten Dokumentaraufnahmen, den Gesichtern ganz nah, erzählen die Menschen vor der Kamera von ihrem Schicksal seit dem Supergau. Die Bilder entstehen so beim Zuschauer, der sich fragt, was würde mir von einem Tag auf den anderen passieren, wenn es heute zu einem solchen Desaster käme?

Die Inszenierung fand ihre Motive in der Todeszone und in der Geisterstadt Prypjad in der Nähe des geborstenen Reaktors. Für uns atemberaubend, in unvergesslichen Bildern wie Menschen in der Katastrophe ihre Würde bewahren. Eines wird dabei deutlich: Nicht nur die Technik ist riskant, im Grunde nicht beherrschbar. Schlimmer noch ist die Gefahr der Verheimlichung dieser Gefahren bis heute, die unsere demokratischen Werte beeinträchtigt. Denn die Überwachung der Atomanlagen heißt auch Überwachung der Gesellschaft.
Für diesen beeindruckenden Spielfilm fand sich bisher kein deutscher Filmverleih. Die Ökofilmtour will mit ihrer Festival-Premiere darauf hinweisen.

Anschließendes Gespräch mit dem Physiker Dr. Sebastian Pflugbeil, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Strahlenschutz, ehemaliger Minister der letzten DDR-Regierung und Bürgerrechtler
Moderation: Ernst-Alfred Müller, Leiter des Filmfestivals Ökofilmtour, FÖN e.V.

Eintritt: 3 €
   
Mittwoch, den 14. März 2018, 19.00 Uhr
Filmmuseum Potsdam,
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Vorfilm: Loup
Animationsfilm: 4 Minuten, 2016, Autor/Regisseur/Produktion: Prof. Felix Gönnert, Filmuniversität "Konrad Wolf" Babelsberg

Der Trickfilm erzählt davon, wie ein kleiner Junge versucht, seine Ängste zu bewältigen. Er kommt zu spät zur Schule und traut sich nicht in die Klasse, sondern macht statt dessen einen Streifzug in den nahegelegenen Wald. Ihn sieht er als eine geheimnisvolle und wunderschöne Idylle, auf der Lichtung - ein äsendes Reh. Plötzlich wird es mit großer Gewalt von einem Wolf gerissen. Der Junge beginnt sich zu fürchten, schließt die Augen und imaginiert eine Situation, in der die Wolfsfamilie ihm freundschaftlich begegnet und ihm sogar ein Geschenk anbietet. Als der Junge seine Augen wieder aufmacht, sind die Wölfe verschwunden. Eine Klassenkameradin kommt, um ihn zu holen. Und ihr berichtet er, was er gerade erlebt hat.

Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn?
Dokumentarfilm: 44 Minuten
Autor, Regie: Sebastian Koerner, Herbert Ostwald
(Kinder- und Jugendfilmpreis der Ökofilmtour 2006 und 2011)
Produktion: Thomas Weidenbach, Längengrad Filmproduktion für WDR, ARTE, 2017


Wölfe breiten sich in Deutschland immer mehr aus. Gleichzeitig greift die uralte Angst vor den Raubtieren um sich. Die Aufnahmen des Tierfilmers Sebastian Koerner und eine Vielzahl versteckter, automatisch filmender Videofallen bieten erstmalig einen hautnahen Einblick in das Leben einer Wolfsfamilie. Alle Bilder stammen aus der freien Natur, keines wurde in einem Gehege oder mit zahmen Wölfen gedreht.

Das porträtierte Rudel um den Rüden Leo hat sein Revier auf dem Truppenübungsplatz Munster-Nord in Niedersachsen. Nachdem einige der Tiere Autos und Spaziergängern ungewöhnlich nah gekommen waren, wurden sie zu Problemwölfen erklärt. Ihr auffälliges Verhalten endete mit dem ersten staatlich genehmigten Abschuss eines der streng geschützten Tiere in Deutschland. Aber woher kamen diese Wölfe? Warum haben sich einige von ihnen anders verhalten als die meisten ihrer Artgenossen?

Der Film begibt sich auf eine spannende Spurensuche. Dabei lernt der Zuschauer Wölfe als soziale Familienwesen kennen, die sich neugierig, verspielt und vorsichtig verhalten. Es gelang den Filmemachern, ungewöhnliche Begegnungen sowohl mit Menschen wie mit anderen Wildtieren in ihrer Nachbarschaft zu dokumentieren. Vor dem Hintergrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und intensiver Recherchen zeigt der Film, wie gut sich die wilden Wölfe in unserer Kulturlandschaft zurechtfinden, aber auch, was schieflaufen kann, wenn Menschen falsch reagieren.

Anschließendes Gespräch mit:
Dr. Frank Reichel
, Leiter Abt. Naturschutz des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft Brandenburg zur neuen Brandenburger Wolfsverordnung als Teil des Wolfsmanagementplans sowie dem Biologen und Naturfilmer Sebastian Koerner und der Geschäftsführerin des NABU Brandenburg Christiane Schröder
Moderation: Ernst-Alfred Müller, Leiter des Filmfestivals Ökofilmtour, FÖN e.V.

Eintritt: 3 €
   
Mittwoch, 14. Februar 2018, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam,
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

13. Festivals für Umwelt- und Naturfilme Ökofilmtour 2018
„Free Lunch Society - Komm Komm Grundeinkommen“
Regie: Christian Tod, Österreich, Deutschland 2016, 95 Minuten
Golden Girls, Wien und OVALmedia, Köln Kinostart: 1. Februar 2018- Festival-Premiere:

Bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet Geld für alle. Menschenrecht ohne Gegenleistung! Visionäres Reformprojekt oder sozialromantisches linkes Utopia? Das System von heute, wo die Reichsten von Tag zu Tag reicher werden und die Mittelschicht verarmt, verlangt Erneuerung. Eine Steuer auf Geld- und Finanztransaktionen, auf Konsum, Nutzung und den Verbrauch natürlicher Ressourcen würde diese Ungleichheit beheben und die Ökonomie nachhaltiger
gestalten. Das kann zur Verbesserung der sozialen Sicherheit führen, Teilhabe ermöglichen, Ausgrenzung vermeiden und alternative Lebenspläne gestatten.
Ein Film zum Nachdenken über einen Paradigmenwechsel im gesellschaftlichen Leben.

Anschließendes Filmgespräch mit:
Robert Zibis, Producer der Oval Media GmbH,
Dr. Winfried Wolf, Chefredakteur der Wirtschaftszeitschrift „Lunapark 21“
Moderation: Ernst-Alfred Müller, Fernsehjournalist, FÖN e.V.

Eintritt: 3 €
   
Mittwoch, 10. Januar 2018, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam,
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

FESTLICHE ERÖFFNUNG DER 13. ÖKOFILMTOUR
Typisch! Michael Succow - Weltverbesserer aus Leidenschaft
Porträtfilm von Dieter Schumann, NDR 2016, 28 Minuten
Festrede Prof. Dr. Michael Succow | Landschaftsökologe | Träger des Alternativen Nobelpreises

VON BANANENBÄUMEN TRÄUMEN
Kino-Dokumentarfilm von Antje Hubert, 92 Minuten

Oberndorf, ein Dorf im Mündungsgebiet der Elbe. Die Gemeindekasse ist leer, Arbeitsplätze sind rar, kleine Höfe werden aufgegeben. Doch einige Dorfbewohner wollen sich mit dem drohenden Niedergang nicht abfinden. Mit der Hilfe eines Berliner Projektentwicklers gründen sie eine Bürgeraktiengesellschaft und entwerfen ein neues Geschäftsmodell: Gülle, die reichlich vorhanden ist, soll die Energie liefern für die Aufzucht von afrikanischen Welsen und Bananenbäumen, gedüngt durch die Ausscheidungen der Fische. Ein Film, der uns Mut macht, auch wenn die Bananen noch ein Traum sind.

Anschließendes Filmgespräch: Antje Hubert | Regie, Drehbuch Markus Haastert | Protagonist des Films | Projektentwickler BE Solutions & Blue Systems Design GmbH, Berlin Prof. Dr. Michael Succow | Landschaftsökologe Träger des Alternativen Nobelpreises Dr. Monika Griefahn | Umwelt- und Kulturpolitikerin Sprecherin der Jury der Ökofilmtour Moderation: Ernst-Alfred Müller | Leiter der Ökofilmtour, FÖN e.V.

Bitte Karten Vorreservieren unter: 0331-2718112
Eintritt: 6 €, ermäßigt 5 €
   
Mittwoch, 6. Dezember 2017, 19.00 Uhr,
Filmmuseum Potsdam,
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam,

"Unsere Wälder"
Film in zwei Teilen, ZDF Terra X 2017, 90 Minuten
Autorin: Petra Höfer Regie: Freddie Röckenhaus (Team des Films "Zugvögel" der Ökofilmtour 2017)

Seit dem Film von Jan Haft „Das grüne Wunder unser Wald“ 2012 ist nun der Wald wieder im Blickpunkt eines großartigen Films und macht auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aufmerksam: Bilder und Zusammenhänge wie aus dem Bestseller von Peter Wohlleben, die man so noch nie gesehen hat.

Teil 1: Die Sprache der Bäume
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Denn ein unterirdisches Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Und auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese, das für uns Menschen so wichtig ist.

Teil 2: Im Reich des Wassers
Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel - Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen den Niederschlag auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen.

Anschließendes Filmgespräch mit einem der besten Waldkenner Brandenburgs:
Dr. Michael E. Luthardt, Leiter des Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde
Moderation: Ernst-Alfred Müller, Leiter des Filmfestivals Ökofilmtour

Eintritt: 3 €
   
Mittwoch, 15. November 2017, 19.00 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Auftakt 2018 des Festivals für Umwelt- und Naturfilme Ökofilmtour
„National Bird - wohin geht die Reise, Amerika“
Regie: Sonja Kennebeck, USA 2016, 92 Minuten

Produzent des Films Wim Wenders:
„Dies ist ein Film über das Drohnenprogramm der US-Luftwaffe und einige mutige Menschen, die erkannten, welche Bedrohung diese unbemannten Kampfflugzeuge repräsentieren, und die beschlossen, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Du wirst Dinge sehen und hören, die du noch nie gesehen oder gehört hast..."Auch ihre Duldung und Beihilfe bei rechtswidrigen US-Drohnen-Tötungen und die Pläne der Bundesregierung, schon 2017 Kampfdrohnen für die Bundeswehr anzuschaffen, müssen öffentlich diskutiert werden.

Gesprächspartner:
Andrej Hunko, Experte für militärische Drohnen und MdB
(Europa politischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE)
Moderation: Ernst-Alfred Müller, Fernsehjournalist, FÖN e.V.
   
Donnerstag, 9. November 2017, 15.00 Uhr
Blumberger Mühle 2,
16278 Angermünde
Ökofilmgespräch: „Der Wolf vor der Haustür“
Dokumentarfilm (30 min.) Reihe: „ZDF.reportage“ 2016, anschließende Diskussion
Der Wolf steht in der EU unter Artenschutz und darf nicht gejagt werden. Vor 150 Jahren in Deutschland ausgerottet, ist er heute bereits in fünf Bundesländern wieder heimisch und vermehrt sich: z.Z. sind es etwa 350 Tiere, die Deutschland durchwandern oder sesshaft geworden sind. Von der Lausitz bis zum Allgäu macht der Wolf entsprechend Schlagzeilen. Landwirte und Züchter fühlen sich in ihrer Existenz bedroht, zumal nur ein Teil ihrer Schäden ersetzt wird. Die Wolfs-Freunde plädieren für eine tierische Willkommenskultur, freuen sich über jedes neue Wolfsrudel und fordern mehr Lebensraum für den Rückkehrer.
   
Mittwoch, 8. November 2017, 18.00 Uhr
Schicklerstr, 5, Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Haus 6, Aula
16225 Eberswalde

Ökofilmgespräch: GOLDENE GENE
Dokumentarfilm von Wolfgang Konrad, Clemens Stachel und Ursula Hofbauer, LucFilm Wien 2016, 90 min.

In Biobanken rund um die Welt lagern für die Zukunft die Gene von Millionen Pflanzen, Tieren und Menschen. Die Genforschung vrspricht Rettung vor dem Aussterben, vor Hunger, vor Krankheiten. Eines der größten Forschungsvorhaben zeigt, dass der Mensch auch genetisch nur ein Teil der Natur ist.

Anschl. Filmgespräch mit Christoph Pothoff, Gen-ethisches Netzwerk Berlin

Moderation: Ernst-Alfred Müller, Fernsehjournalist, FÖN e.V.
   
Sonnabend, 28. Oktober 2017, 16.00 Uhr,
Umweltbahnhof Dannenwalde,
Bahnhofstr., 16775 Gransee OT Dannenwalde

"Das Ökofilmgespräch" mit dem Film
Auf dem Abstellgleis - Die Bahn in der Krise
Dokumentation: 44 Minuten; Thema: Zukunftsfrage: Ökologische Mobilität auf der Schiene?

"Unternehmen Zukunft" war der Werbeslogan der Deutschen Bahn in den 90er Jahren. Heute ist das kaum noch zu spüren. Anscheinend gibt es keine Strategie für den Schienenverkehr: Umschlagszentren der Logistiksparte ohne Gleisanschluss, Güterverladungen sollen offenbar geschlossen, beliebte Auto- und Nachtzüge eingestellt werden, oder ein Bahnhof wird aus der Innenstadt in ein Gewerbegebiet verlegt. 2015 machte die Bahn wohl 1,3 Milliarden Euro Verlust, und die Pünktlichkeit der Züge ist so schlecht wie selten zuvor. Die Filmemacher fragen investigativ nach der Zukunft dieses Staatskonzerns.
Anschließendes Publikumsgespräch mit Gästen des VCD
Moderation: Ernst-Alfred Müller, Leiter des Filmfestivals Ökofilmtour
   
Donnerstag, 26. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

"Sterns Stunde - dem Fernsehjournalisten und Autor Horst Stern zum 95. Geburtstag"

Am 24. Oktober 2017 begeht Horst Stern - Publizist, Buchautor, Fernsehlegende und Mitbegründer des BUND - seinen 95. Geburtstag. Er lebt in Passau.
In einer Hommage wollen wir ihn feiern und ehren, auch wenn es seine Konstitution nicht erlaubt, in Potsdam dabei zu sein. Eines seiner letzten Interviews gab er 1992 im Film „Die ermüdete Wahrheit“ Dokumentation von Ulli Pfau, 45 Minuten, die gezeigt wird. Anschließend läuft aus seinen "Sterns Stunden" die wohl berühmteste Original-Sendung von 1975: "Leben am seidenen Faden - Bemerkungen über die Spinne", 45 Minuten.
Gesprächspartner werden Journalisten wie Ulli Pfau und Freunde von Horst Stern sein
Moderation: Christiane Grefe, Journalistin "Die Zeit"
   
Donnerstag, den 19. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Theater am Rand Zollbrücke:
"Reformation und Nachhaltigkeit"

Film: "Der Luther-Code"
ARD, ARTE 52 Minuten
Anschließend Publikumsgespräch mit Tobias Morgenstern, Winnie Böwe und Ulli Pfau (Producer des Films)
Moderation: Sven-Ole Knuth, Historiker und freier Journalist

Live-Musik: "Die schönste Zeit im Jahr ist mein" mit Texten von Martin Luther bis Volker Braun zu 500 Jahren Reformationsjubiläum unter Leitung von Tobias Morgenstern, Musiker des Theaters, Solistin: Winnie Böwe
   
Freitag, 6. bis Sonntag, 8. Oktober 2017
Brambach an der Elbe

Bundesweites Herbsttreffen umweltengagierter Schriftsteller:
Umweltaktivist Dr. Ernst Paul Dörfler lud in diesem Jahr die Tagungsteilnehmer - ca. dreißig Autoren aus ganz Deutschland – in seine Heimat ein, um Neues über die Elbe als Fluss der Extreme zu erfahren.
Gesprächspartnerin wird auch Steffi Lemke (MdB Bündnis90/Die Grünen, Naturschutzpolitische Sprecherin der Fraktion, Vorsitzende der Parlamentariergruppe „Freifließende Flüsse“ im Deutschen Bundestag) sein.
Am 7. Oktober steht eine Exkursion zum Lödderitzer Forst auf dem Programm. Dr. Astrid Eichhorn (Leiterin des WWF-Naturschutzgroßprojekts Mittlere Elbe) wird dort über die Deichrückverlegung an der Elbe informieren.

Mit einer öffentlichen Lesung werden die Schriftsteller am Sonnabend, 7. Oktober 2017, 17.00 Uhr, in der Bibliothek im Umweltbundesamt Dessau (Wörlitzer Platz 1, 06844 Dessau-Roßlau) in der Region präsent sein:

Jurij Koch liest aus seinem Tagebuchmanuskript „Gruben-Rand-Notizen“
   
Mittwoch, den 27. September 2017, 19.00 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Passion for Planet
Kino-Dokumentarfilm: 98 Minuten, Deutschland 2016
Horst-Stern-Preis des 12. Festivals für Umwelt- und Naturfilme "Ökofilmtour 2017"
verliehen von der Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg

Der Film schickt uns auf eine Abenteuerreise rund um den Globus in die Arbeits- und Lebenswelten von sechs Natur- und Tierfilmern.
Um Seeadler aus nächster Nähe beobachten zu können, hat der Münchner Jan Haft sogar eine Baumkletterer-Ausbildung gemacht. Sein Seeadler-Film war 2016 im Programm der "Ökofilmtour", jedes Jahr gab es neue Filme von ihm. Hier können wir auch mal hinter die Kulissen eines der bedeutendsten deutschen Tierfilmers schauen, eines von sechs namhaften Vertretern dieses Fachs. Im Film wird dokumentiert, unter welch harten Bedingungen ihre Filme entstehen. Letztlich eint sie alle eine gemeinsame Passion: Sie wollen nicht nur besondere Tiere zeigen, sondern all das, was sie vor der Kamera haben, bewahren, retten und für die Zukunft nicht nur auf dem Filmmedium erhalten.
Das sind Besessene, Getriebene, alle haben sehr hohe moralische Standards, sagt der Freiburger Regisseur Werner Schuessler.

Anschliedendes Publikumsgespräch mit:
Werner Schuessler
(Regisseur des Filmes)
Marc Thiele (Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei der Stiftung Naturschutzfonds)
Moderation: Ernst-Alfred Müller (Fernsehjournalist, FÖN e.V.)

Eintritt: 3,00 €
Bitte Karten vorbestellen unter:
Tel.: 0331 2718112
   
Sonntag, 17. September 2017, 14.45 Uhr
Blumberger Mühle
16278 Angermünde

ÖKO-FILMGESPRÄCH: ARKTIS IM WANDEL
Dokumentation von Kevin McMahon und Axel Gomille, ZDF-Reihe "planet e" 2015, 28 min.

Die Arktis ändert sich. Riesige Gletscher schmelzen. Lässt sich dieser Wandel noch aufhalten? Für solche Fragen interessiert sich Prof. Dr. Peter Lemke vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. Kaum jemand kennt sich im hohen Norden so gut aus wie er. Seit mehr als 35 Jahren wird die Arktis täglich mit Satellitenaufnahmen dokumentiert. Seitdem ist das Eis um mehr als ein Drittel zurückgegangen. - Die Auswirkungen sind äußerst vielfältig. Über grönländische Gletscher gelangen nachweislich riesige Mengen Eis ins Meer. Moschusochsen sterben an Parasiten, die es in der Arktis früher nicht gab. Eisbären müssen alternative Nahrungsquellen finden, weil sie vielerorts nicht mehr auf dem Eis jagen können. Und wenn der Permafrost den Boden schmilzt, dann rutschen ganze Hänge ab. Der Film zeigt, wie dramatisch sich der hohe Norden verändert.

Danach Filmgespräch mit Experten des Klimaschutzes: Dr. Josefine Lenz, Wissenschaftlerin am AWI Potsdam, Moderation: FÖN e.V.

Anschließend läuft der Film "Letzte Chance für unser Klima - worauf es jetzt ankommt", Dokumentarfilm von Christian Jentzsch, Deutschland, USA, England, 45 min.
Weltweit werden neue Modelle entwickelt, wie mit den bereits unumkehrbaren Klimaschäden in Zukunft umgegangen wird: Polkappen und Gletscher schmelzen, Überschwemmungen und Dürren vernichten ganze Ernten. Doch schon beim Kohleausstieg gibt es erhebliche Widerstände, auch in Deutschland. Danach Filmgespräch mit Klima-Experten, Moderation: FÖN e.v.

Die Filmvorführungen laufen im Rahmen des "Aktionstag Klima" vom Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin mit NABU-Erlebniszentrum Blumberger Mühle und mit Unterstützung des FÖN e.V..
   
Sonnabend, 16. September 2017, 18.00 Uhr
Haus der Naturpflege, Dr. Max-Kienitz-Weg 2
16259 Bad Freienwalde

ÖKO-FILMGESPRÄCH:
TYPISCH! MICHAEL SUCCOW - WELTVERBESSERER AUS LEIDENSCHAFT
Dokumentarfilm von Dieter Schumann, NDR, 30 min.

Prof. Michael Succow war 1990 in der letzten DDR-Regierung stellvertretender Umweltminister und gilt als Vater der ostdeutschen Nationalparke, die heute zum "Tafelsilber der Deutschen Einheit" zählen. 1997 erhielt er den "Alternativen Nobelpreis" in Anerkennung seiner Verdienste um die Einrichtung vieler Natur-Großreservate in Ostdeutschland, Osteuropa und Asien. Mit dem Preisgeld gründete Succow 1998 seine gleichnamige Stiftung zum Schutz der Natur.
Heute lebt der weltweit geachtete Moorforscher und Landschaftsökologe mit seiner Frau Ulla in Greifswald. Gut 10 Monate im Jahr ist der 75jährige immer noch für die Sache des Naturschutzes in Deutschland und der ganzen Welt unterwegs. So auch in Äthiopien, wo er mit seiner Umweltstiftung am Tana-See, dem Ursprung des Blauen Nils, ein Unesco-Biosphärenreservat entwickeln hilft. Wenn es um die Rettung der Natur geht, handelt Succow trotz seines Alters wie ein Getriebener. Er ist ein Weltverbesserer aus Leidenschaft.

Derzeit engagiert sich Michael Succow verstärkt in seiner Heimatstadt. Die 2013 von ihm angeschobene "Greifswalder Agrarinitiative" soll als regionales Beispiel eine Allianz der Vernunft für eine nachhaltige Landwirtschaft rund um die Universitäts- & Hansestadt Greifswald schmieden. Sein eigener Garten ist dafür ein wunderbares Anschauungsobjekt, in dem das Mulchen Trumpf ist.
Der NDR begleitet Michael Succow auf einer Wanderung rund um seinen Heimatort Lüdersdorf. Seit 63 Jahren dokumentiert er dort den Bestand der Vogelarten. Mit ihm durch die Landschaft zu wandern, bedeutet Schritt für Schritt die eigene Wahrnehmung zu verändern und auf einfache Weise große Zusammenhänge zu erkennen.
Anschl. Filmgespräch mit Prof. Michael Succow, Moderation: FÖN e.V.
   
Sonnabend, 26. August 2017, 12.00 Uhr
Burg Storkow, Schloßstraße 6
15859 Storkow (Mark)

Öko-Filmgespräch: Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge
Die Anzahl der Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge hat in Brandenburg dramatisch agenommen, wie Thomas Schmitt vom Senckenberg-Institut für Entomologie Müncheberg und der Schmetterlinsexperte Hartmt Kretschmer vom NABU beobachteten. Randolf Menzel, Neurobiologe an der FU Berlin, hat entdeckt, dass die Orientierungsfähigkeit der Bienen und anderer Insekten durch die in der Landwirtschaft versprühten Neonicotinoide empfindlich gestört wird. Auch Monokulturen und falsche Bodenbearbeitung tragen zum Insektensterben bei.

Danach läuft der Dokumentarfilm "More Than Honey" von Markus Imhoof, Schweiz, 91 min.
Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene. Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Sie ist die große Ernährerin der Menschen. Aber ihr wird heute Großes abverlangt: der weltweite Bedarf an Naturprodukten ruht auf ihren zierlichen Flügeln. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen die Kräfte zu verlieren.
MORE THAN HONEY entführt uns in das faszinierende Universum der Biene. Regisseur Markus Imhoof verfolgt ihr Schicksal von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern. Mit spektakulären Aufnahmen öffnet er dabei den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man so schnell nicht vergessen wird.

Anschl. Filmgespräch mit Holger Ackermann vom Landesverband Brandenburgischer Imker
   
Mittwoch, den 28. Juni 2017, 19.00 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Öko-Film-Gespräch zum 100. Geburtstag von Heinz Sielmann:

Hommage für Heinz Sielmann zum 100. Geburtstag

Dokumentation 45 Minuten von Michael Sutor, ARD 2017
Heinz Sielmann – geboren am 2. Juni 1917 in Rheydt/ Mönchengladbach, gestorben am 6. Oktober 2006 in München – war Tierfilmer, Kameramann, Filmproduzent und Publizist. Seine »Expeditionen ins Tierreich« gehören zu den ersten im deutschen Fernsehen ausgestrahlten Tierdokumentationen. Sielmann moderierte die Serie von 1965 bis 1991. Die von Heinz und Inge Sielmann ins Leben gerufene Stiftung unterhält eine Vielzahl wichtiger Artenschutz-Projekte, so z.B. die Naturlandschaft Döberitzer Heide bei Potsdam.

Anschließend wird sein zweiter Kinofilm in einer 2017 restaurierten Fassung gezeigt:
Galapagos – Trauminseln im Pazifik
Dokumentarfilm, 92 Minuten von Heinz Sielmann, 1960-62
Wie mit den Augen von Charles Darwin, der die Inseln 1835 kennen gelernt und als »Laboratorium der Stammesgeschichte« bezeichnet hatte, lässt Heinz Sielmann sie uns in dem vielfach preisgekrönten Film noch heute erleben. Bei der Expedition 1960/61 entstanden unvergessliche Bilder einer Tierwelt und einer Landschaft, die einmalig und von ungeheurer Schönheit sind. Sielmann selbst bezeichnete die Reise dorthin »als den Wunschtraum jedes Biologen«.

Anschließendes Publikumsgespräch mit:
Michael Sutor (Regisseur, Dozent der Hochschule Hannover) und Michael Beier (Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung)
Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V.)

Eintritt: 4,- Euro
   
Sonnabend, 10. Juni 2017, 11.00 Uhr

„Zille und Zilpzalp“
Landschaftsexkursion des Arbeitskreises LITERATUR UM WELT mit dem Biologen Gunter Martin zum Südwestfriedhof Stahnsdorf

Die 1909 eröffnete kunst- und kulturhistorisch bedeutsame Friedhofsanlage ist eine der größten europaweit. Sie gilt wegen ihres Waldcharakters, der Vielzahl historisch wertvoller Grabmäler und Bauwerke als eines der wichtigsten Park- und Landschaftsdenkmäler im Berliner Großraum.
Auch landschaftlich zählt die Stahnsdorfer Nekropole zu den attraktivsten ihrer Art. Das Areal umfasst rund 200.000 Bäume, unzählige seltene Gräser, Büsche und Blumen. Einer artenreichen Fauna mit zum Teil bedrohten Tieren wird hier Lebensraum geboten. Zu nennen sind beispielsweise über 40 Brutvogelarten, ferner Säugetiere wie Dachse, Wildschweine, Rehe und Füchse sowie 211 Schmetterlings- und 310 holzbewohnende Insektenarten. Auch vier Arten Fledermäuse leben auf dem Friedhof, vornehmlich in alten Mausoleen und Grüften.

Treffpunkt: S-Bahnhaltestelle Griebnitzsee
Informationen und Anmeldung unter 0331-2015535
   
Sonnabend, 10. Juni 2017, 18.30 Uhr
Haus der Naturpflege
Dr.-Max-Kienitz-Weg 2
16259 Bad Freienwalde (Oder)

Programm:
15:00 Uhr Kleines Bienenprogramm am Bienenhaus
16:00 UhrKonzert mit dem Fahlberg-Chor am Birkenhain
17:30 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Traumzeit“ von Constanze Wanke
18:00 Uhr Kleines Bienenprogramm am Bienenhaus
18:30 Uhr „Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge“
Ökofilm 2017 mit Diskussion, auch mit dem Imker, Herrn Franz, im Vortragsraum.
Für Essen und Trinken ist gesorgt.

   
Sonnabend, 10. Juni 2017, 16.00 Uhr
NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle
Blumberger Mühle 2
16278 Angermünde
Entdeckungsreisen ins Honigland

Geprägt durch Geschichten rund um die Biene Maja sind Generationen von Kindern mit der fleißigen Bienenarbeiterin aufgewachsen. Nur wenige Tierarten haben ein so positives Image wie die Honigbiene. Dabei verbergen sich unter dem Begriff „Biene“ allein in Deutschland rund 560 weitere, überwiegend einzeln lebende Wildbienenarten. Auch wenn der Focus der öffentlichen Diskussion auf der Honigbiene liegt, aus ökologischer Sicht würde der Verlust der Wildbienen schwerer wiegen und ein Wildbienenschutz nutzt immer auch der Honigbiene. Die Beeinträchtigung der Nahrungsräume und die Zerstörung der Nistplätze der heimischen Wildbienen haben zur Folge, dass in Deutsch-
land derzeit 53% aller Arten auf der Roten Liste stehen.

12.30 Uhr bis 13.30 Uhr: Praktisches Imkern mit Berufsimker Sebastian Winkler. Un-
terwegs an Stöcken und auf Bienenweiden erklärt er den Gästen detailreich, wie man als Imker arbeitet und wie der beliebte Honig von der Biene ins Glas kommt.

14.00 Uhr bis 15.30 Uhr: Dr. Jens Radke vom LIB erzählt in einem spannenden Vortrag unter dem Titel: "Faszination Bienen" vom Leben dieser Insekten. Das LIB (Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V.) ist eine gemeinsam von den fünf Bundesländern Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Berlin getragene wissenschaftliche Einrichtung, die praxisorientiert zu verschiedenen Aspekten der Bienenbiologie forscht.

16.00 Uhr bis 17.00 Uhr zeigen wir zum Abschluss den halbstündigen Dokumentarfilm "Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge" von Maren Schibilsky und Iduna Wüschmann.
Die Anzahl der Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge in Brandenburg ist in den vergangenen Jahren dramatisch zurückgegangen, wie Thomas Schmitt vom Senckenberg-Institut für Entomologie Müncheberg beobachtet. Randolf Menzel, Neurobiologe an der Freien Universität Berlin, beweist, dass die phantastische Orientierungsfähigkeit der Bienen und anderer Insekten durch Insektizide der Landwirtschaft massiv gestört wird. Landschaftsveränderungen haben ebenso das leise Sterben der Insekten ausgelöst.

Im Anschluss ist Zeit für eine Diskussion mit Bienenfachmann Dr. Jens Radke.

   
Mittwoch, 3. Mai 2017, 19.00 Uhr
Öffentliche Lesung
Haus der Natur, Versammlungsraum 1 OG
Lindenstr. 34, 14467 Potsdam

Buchpremiere:
Richard Pietraß
stellt sein Pennsylvanisches Tagebuch „Amerikanische Grillen“ vor.

Zikaden, Enten und Studenten studiert der frischgebackene Gastprofessor im Indian Summer 2007 am ehrwürdigen Backstein-College von Meadville/Pennsylvania.
Die Aufgabe, seinen Schützlingen die Schönheit deutscher Dichtung nahezubringen, verbindet er mit Streifzügen durch Pennsylvanias Waldland und Ausflügen zu den Großen Seen bis an die Niagarafälle und die Absturzstelle eines der 2001 entführten Flugzeuge. Dieses Tagebuch eines neugierigen Dichters öffnet Fenster in die amerikanische Provinz und senkt Sonden in ihre ihn so nahe wie fremde Seele.
Richard Pietraß, geboren 1946, studierte Klinische Psychologie, war Lyriklektor und Redakteur der Zeitschrift Temperamente, von 1977 bis 1979 und seit 2009 Herausgeber der legendären Lyrikreihe Poesiealbum. Von ihm sind zahlreiche Gedicht- und Prosabände sowie Nachdichtungen erschienen. Er ist Mitglied des PEN und der Sächsischen Akademie der Künste. Er erhielt u.a. den Wilhelm-Müller- und den Erwin-Strittmatter-Preis (1999/2004).

Der Eintritt ist frei.
   
Freitag, 28. April 2017, 19.30 Uhr
Kirche Lunow
Dorfstraße 55, 16248 Lüdersdorf

Der Luther-Code, Teil 1: Sprung in die Freiheit
Szenischer Dokumentarfilm der EIKON-Media GmbH in Koproduktion mit den Arte-Redaktionen von RBB, BR und SWR sowie der Deutschen Welle

500 Jahre Reformation und die Welt, in der wir heute leben: Wie hat sich der moderne Mensch bis heute entwickelt? Was basiert auf den Folgen der Reformation? Heute stehen wir Menschen erneut inmitten einer Zeitenwende. Politische und militärische Krisen, der Kampf um persönliche Freiheit und der Schutz des Privaten, haben die Menschen verunsichert. Wieder fragen wir uns, wie die Zukunft aussehen soll. Zwingen uns die Verhältnisse zu einer Neuerfindung der Welt?

Für die sechsteilige Dokumentation Der Luther-Code haben die Autoren Alexandra Hardorf und Wilfried Hauke Gen-Forscher, Flüchtlingshelfer, Internet-Journalisten, Autoren, Astrophysiker befragt – junge Zeitgenossen, die in naher Zukunft die Verantwortung für unsere Welt werden übernehmen müssen: An was glaubt ihr? Wie seht ihr eure Zukunft? Durch Globalisierung und digitale Revolution hat der Mensch heute die Freiheit, Einfluss auf das Klima und den Fortbestand der Erde zu nehmen.

Anschließendes Publikumsgespräch mit:
Thomas Berg, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Lunow
Ernst-Alfred Müller, Fernsehjournalist, FÖN e.V.
   
Mittwoch, 26. April 2017, 19.00 Uhr
Hans Otto Theater, Kleine Bühne
Reithalle Schiffbauergasse 11
14467 Potsdam 19

Festliche Abschlussveranstaltung
Festrede Prof. Dr. Harald Kächele, Bundesvorsitzender der Deutschen Umwelthilfe e.V. Preisverleihung.
Dr. Monika Griefahn, Sprecherin der Jury, Umwelt- und Kulturpolitikerin.
Bernhard Schmidt-Ruhe, Geschäftsführer der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg.
Cordine Lippert, Projektleiterin Klimaschutz der Landeshauptstadt Potsdam.
Michael Beier, Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung.
Prof. Dr. Wilhelm-Günther Vahrson, Präsident der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.
IG Blech - Konzert der Band mit der Lizenz zum Tröten.

Moderation: Hellmuth Henneberg, RBB-Fernsehen
Festivalausklang im Nachtboulevard.

Eintrittskarten (incl. VBB-Ticket) an der Theaterkasse Anmeldung bis zum 25. April 2017 Theaterkasse, Tel.: 0331 - 98118
   
Mittwoch, den 5. April 2017, 19.00 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Das 12. Festival des Umwelt- und Naturfilms Ökofilmtour zeigt am Mittwoch, den 5. April 2017, 19 Uhr im Filmmuseum Potsdam zwei Filme zum Thema "Daseins-Vorsorge und ökologische Mobilität auf der Schiene"und lädt zur Diskussion ein:

Falsches Signal - Wie die Bahn beim Güterverkehr versagt
Dokumentation 44 Minuten von Hermann Abmayr, SWR, 2016
Was früher noch mit der Bahn kam, wird heute auf der Straße angeliefert. LKW verstopfen in Deutschland für Just-in-time die Autobahnen. In der Schweiz geht doppelt soviel auf die Schiene. Für das enorme Transportwachstum in Europa braucht auch die Deutsche Bahn dringend ein besseres politisches Konzept.

Auf dem Abstellgleis - Die Bahn in der Krise
Dokumentation 44 Minuten von Kathrin Thüringer und Michael Coredo, ZDF zoom, 2016
Welche Strategie hat der Schienenverkehr heute? Umschlagszentren der Logistiksparte ohne Gleisanschluss, beliebte Auto- und Nachtzüge eingestellt, oder ein Bahnhof wird aus der Innenstadt in ein Gewerbegebiet verlegt. 1,3 Milliarden Euro Verlust in 2015, und die Pünktlichkeit der Züge ist so schlecht wie selten zuvor. Die Filmemacher fragen also nach der Zukunft der Deutschen Bahn? Nach dem Weggang von Bahnchef Rüdiger Grube hat sie gerade mit Richard Lutz einen neuen Manager bekommen, der als langjähriger Finanzvorstand noch immer „keinen Grund zum Umsteuern“ dieses Staatskonzerns sieht.

Anschließendes Publikumsgespräch mit:
-Dr. Winfried Wolf, Bahn- und Mobilitätsexperte, Chefredakteur von "Lunapark 21", Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie
Moderation: Ernst-Alfred Müller, Fernsehjournalist, Leiter des Filmfestivals Ökofilmtour

Eintritt: 3,00 €
Bitte Karten vorbestellen unter:
Tel.: 0331 2718112
   
Donnerstag, den 23. März 2017, 19.00 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

BAUER UNSER - BILLIGE NAHRUNG
Dokumentarfilm von Robert Schabus, Österreich/Belgien/Frankreich 2016, 92 min.

Potsdam-Premiere zum Kinostart von "Bauer unser" in Deutschland:
Der Bauer produziert die Lebensmittel. Der Handel vertreibt sie. Wir alle kaufen Lebensmittel. Man möchte meinen, dass die Verhältnisse in diesem Dreieck auf Augenhöhe passieren. Und man möchte meinen, unser Bauer lebt gut von und mit seiner Arbeit. Zumindest wird uns das weisgemacht.

Aber wer kennt schon die moderne industrielle Agrarproduktion und Weiterverarbeitung aus eigener Anschauung? Welche Folgen hätten hier die diskutierten Freihandelsabkommen wie CETA mit Kanada oder TTIP mit den USA für uns alle? Der Film zeigt aus österreichischer Sicht die bestimmenden Mechanismen in der industrialisierten Landwirtschaft im heutigen Europa, einer Welt, in der der Konsument (fast) gar nichts zu sagen hat. Doch die Lebenswirklichkeit der heutigen Bauern sowie die Übermacht der EU und des Handels sind auch deutsch. Es gehört zur neoliberalen Weltordnung, dem einzelnen Menschen Verantwortung für etwas aufzuerlegen, was er/sie gar nicht ändern kann. Man muss diesen Film gesehen haben, um für Änderungen zu kämpfen.

Anschließendes Publikumsgespräch mit:
- Robert Schabus , Regisseur des Films
- Benedikt Haerlin, Aufsichtsrat Weltagrarbericht, Zukunftsstiftung Landwirtschaft und Protagonist des Films
- Johannes Erz, Jungbauer aus dem Oderbruch, Sprecher des Bündnisses Junge Landwirtschaft
- Hans-Martin Meyerhoff, Ökobauer, Betriebsleiter des Guts Temmen
Moderation: Ernst-Alfred Müller, Fernsehjournalist, FÖN e.V.

Es wird um Kartenreservierung unter 0331 271812 gebeten.
Eintritt: 3,00 €
   
Dienstag, den 21. März 2017, 17.00 Uhr
Bürgerhaus Hangelsberg
Berliner Damm 10, 15537 Grünheide (Mark)

Premiere der Ökofilmtour in Hangelsberg zum Internationalen Tag des Waldes
Das Grüne Wunder – Unser Wald

Noch bis weit in das Mittelalter hinein war die Mitte Europas von dichtem Wald bedeckt. Trotz des Raubbaus durch die Jahrhunderte sind bis heute großflächige Waldgebiete erhalten geblieben, die oft unzugänglich für Spaziergänger und Wanderer sind. Der aufwändige Kinofilm von Jan Haft bietet nach seinem weltweiten TV-Erfolg “Mythos Wald” weitere sensationelle Einblicke in das geheime Leben von den Pflanzen und Tieren in unserer Heimat.

Für diese Entdeckungsreise durch diesen vielfältigen heimischen Lebensraum sind betörend schöne Bilder entstanden. Es sind Aufnahmen aus der heimischen Natur, wie man sie vorher noch nicht gesehen hat. Sie zeigen den Lauf eines Jahres im Wald, sind hautnah bei den vielen Lebewesen in allen Ebenen aufgenommen: von den Baumkronen bis zur “Unterwelt”. Das “grüne Wunder” wird erst im Zusammenspiel der unzähligen Organismen, die im Film aus allen Perspektiven gezeigt werden, offenbar: Der Wald ist ein wohl organisiertes System von den kleinsten Lebewesen, den Ameisen und Pilzen, bis hin zu den größten Gewächsen, den Bäumen. Während einer Drehzeit von insgesamt sechs Jahren (2005 – 2011) waren die international vielfach ausgezeichneten Kameramänner schwer filmbaren Motiven auf der Spur. Dabei verbrachten sie gut 100 Nächte im Tarnzelt und sammelten mit den neuesten Filmtechniken über 250 Stunden Filmmaterial.

Erzählt von Grimme-Preisträger Benno Fürmann ist DAS GRÜNE WUNDER eine wissenschaftlich exakte und emotional packende Einladung, die aufregenden Lebensformen unseres Waldes mit geschärftem Bewusstsein neu zu entdecken. Dieser Film wird im Rahmen des Brandenburgischen Filmfestivals “Ökofilmtour” zum Tag des Waldes gezeigt.

Ab ca. 19.30 Uhr können die Besucher mit Experten ins Gespräch kommen.

Der Eintritt ist kostenfei, wir bitten herzlich um Spenden.
   
Mittwoch, den 15. März 2017, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Der Luther-Code, Teil 1: Sprung in die Freiheit
Szenischer Dokumentarfilm der EIKON-Media GmbH in Koproduktion mit den Arte-Redaktionen von RBB, BR und SWR sowie der Deutschen Welle

500 Jahre Reformation und die Welt, in der wir heute leben: Wie hat sich der moderne Mensch bis heute entwickelt? Was basiert auf den Folgen der Reformation? Heute stehen wir Menschen erneut inmitten einer Zeitenwende. Politische und militärische Krisen, der Kampf um persönliche Freiheit und der Schutz des Privaten, haben die Menschen verunsichert. Wieder fragen wir uns, wie die Zukunft aussehen soll. Zwingen uns die Verhältnisse zu einer Neuerfindung der Welt?

Für die sechsteilige Dokumentation Der Luther-Code haben die Autoren Alexandra Hardorf und Wilfried Hauke Gen-Forscher, Flüchtlingshelfer, Internet-Journalisten, Autoren, Astrophysiker befragt – junge Zeitgenossen, die in naher Zukunft die Verantwortung für unsere Welt werden übernehmen müssen: An was glaubt ihr? Wie seht ihr eure Zukunft?
Durch Globalisierung und digitale Revolution hat der Mensch heute die Freiheit, Einfluss auf das Klima und den Fortbestand der Erde zu nehmen.

Anschließendes Publikumsgespräch mit:
- Ulrich Schulz, Theologe, Generalsuperintendent a.D., Potsdam
- Van Bo Le-Mentzel, deutscher Architekt laotischer Herkunft, Berlin.
Er wurde bekannt durch die Entwicklung der Hartz-IV-Designermöbel zum Selbstbau mit geringem Kostenaufwand und ist einer der Protagonisten des Films
- Ulli Pfau, Produzent des Films, EIKON Berlin

Moderation: Ernst-Alfred Müller, Fernsehjournalist, FÖN e.V.

Es wird um Kartenreservierung unter 0331 271812 gebeten.
Eintritt: 3,00 €
   
Dienstag, dem 7. März 2017, 16 Uhr
Reimar-Gilsenbach-Saal im Haus der Natur
Lindenstr. 34 – Innenhof der Waisenhausstiftung
14467 Potsdam

Wir laden Sie zu unserer Filmpremiere:
„Aus Liebe zu Holz und Handwerk“
Die von FÖN e. V. produzierte Dokumentation begleitet die Firma Spatzier auf einige ihrer Baustellen in Berlin, im Land Brandenburg und in Sachsen-Anhalt.

Sie zeigt, wie die Handwerker uralte Holztechniken bewahren und seit über 120 Jahren an den Nachwuchs weiter geben. Viele wertvolle historische Kulturgüter konnten so gerettet werden. Mit solider Facharbeit und kreativen Innovationen überzeugen die Tischlermeister aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark Denkmalschützer, Architekten und Bauherren gleichermaßen.
Wie kaum ein anderes Familienunternehmen lebt und repräsentiert die Tischlerei Spatzier HANDWERK ZWISCHEN GESTERN UND ÜBERMORGEN.
Wir möchten Ihnen, unseren finanziellen Unterstützern, fachlichen Begleitern und Betreuern vor Ort auf diesem Wege auch Dankeschön sagen. Ohne Ihre Hilfe hätte der Film nämlich nicht realisiert werden können.

Wir müssen Sie jedoch darauf aufmerksam machen, dass kaum Parkmöglichkeiten bestehen. Deshalb empfiehlt es sich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
   
Mittwoch, den 15. Februar 2017, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Potsdam-Premiere
des bei Dok.Leipzig 2016 preisgekrönten Dokumentarfilms:

"Neben den Gleisen"
Deutschland 2016 85 Minuten, Buch und Regie: Dieter Schumann, Kamera: Michael Kockot, Produktion: Basthorster Filmmanufaktur Crivitz, Verleih: Senator / deutschfilm - Kinostart: März 2017

Boizenburg ist eine kleine Elbestadt in Mecklenburg-Vorpommern. Mitten auf dem Bahnhofsvorplatz steht ein in die Jahre gekommener Kiosk, der von 5.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet hat. Er dient aber auch als Stammkneipe für Schichtarbeiter aus den Schlachthöfen, Arbeitslose, Taxifahrer und Rentner. Ende 2015 kommen am Bahnhof Tausende Flüchtlinge an, die ins nahe gelegene Erstaufnahmelager wollen. Die Stammgäste, die normalerweise hier Bier trinken und Fußball schauen, fangen an, über Politik zu diskutieren und ihre eigene Situation zu reflektieren. Dabei geben sie uns Einblicke in ihren Lebensalltag und reden offen über ihre Frustrationen und Hoffnungen.

Ein besonderer Dokumentarfilm mit Momentaufnahmen aus der sozialen Umwelt von Bürgern, die sehr viel über ihr aktuelles "postfaktisches" Politikverständnis verraten, aber auch ihren Sorgen und Problemen nicht ausweichen.

Anschließend Filmgespräch mit:
Dieter Schumann, Regisseur und Autor des Films
Moderation: Dr. Grit Lemke, Filmwissenschaftlerin
   
Mittwoch, den 11. Januar 2017, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Eröffnung der 12. Ökofilmtour in Potsdam

Einleitende Festrede von Dr. Friedrich Schorlemmer - 500 Jahre Reformation „Reformation heute: Wachstum im Wandel - Wandel des Denkens“ und einer feierlichen Aufführung der Luther Kantate: „Die schönste Zeit im Jahr ist mein“ von den Musikern des Theaters am Rand (Zollbrücke), Tobias Morgenstern (Leitung), Winni Böwe (Gesang)

LANDSTÜCK
Dokumentarfilm von Volker Koepp, 122 Minuten, 2016
In der Uckermark wird seit Jahrhunderten Landwirtschaft betrieben. Nach der Wende konnten sich die Äcker erholen, Naturschutzgebiete sind entstanden, Familienbetriebe haben sich auf ökologischen Anbau umgestellt. Doch die globale Gier nach Land hat auch den Norden Brandenburgs erreicht. Der Staat verkauft Land zu Höchstpreisen häufig an ortsfremde Großinvestoren. Monokulturen, Windräder, Tiermastbetriebe und Biogasanlagen verändern das Landschaftsbild. Der Film erzählt vom Leben der Menschen aus der Nachbarschaft: Dorfbewohner, Zugezogene, Landwirte und Umweltschützer. Sie berichten von ihrem Alltag, ihren Sorgen und Visionen für dieses dünnbesiedelte Landstück, dessen weitgeschwungene Felder bis zum Horizont reichen. Bilder einer Kulturlandschaft, die man nicht vergisst.

Anschließendes Filmgespräch mit:
Volker Koepp
(Regie, Drehbuch),
Prof. Dr. Michael Succow (Landschaftsökologe, Träger des Alternativen Nobelpreises, Protagonist des Filmes),
Dr. Friedrich Schorlemmer (Theologe, Autor des Buches „Unsere Erde ist zu retten“),
Dr. Monika Griefahn (Umwelt- und Kulturpolitikerin Sprecherin der Jury der Ökofilmtour), Moderation: Ernst-Alfred Müller (Leiter der Ökofilmtour, FÖN e.V.)

Es wird um Kartenreservierung unter 0331 271810 gebeten.
Eintritt: 3,00 €
   
Mittwoch, 14. Dezember 2016, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Grüße aus Fukushima
Spielfilm von Doris Dörrie - Deutschland 2016 - 104 Minuten

Marie (Rosalie Thomass) fährt für eine Hilfsorganisation nach Fukushima um in den Notunterkünften als Clown ein wenig Heiterkeit zu verbreiten. Dort trifft sie auf die siebzigjährige Geisha Satomi, die zurück in die Sperrzone will. Marie hilft ihr dabei und lernt von Satomi mit Verlust und den Gespenstern der Vergangenheit zu leben. Der Film zeigt auch, wie sehr der Atomunfall von 2011 das Leben der Menschen verändert hat und bestätigt, dass der Atomausstieg richtig ist.
Als Auftakt für die 12. Ökofilmtour von Januar bis April 2017 wird dieser ergreifende und wichtige Spielfilm von Doris Dörrie gezeigt, der zur Zeit leider in anderen Kinos nicht mehr läuft.

Anschließend Filmgespräch mit:
Sylvia Kotting-Uhl (MdB, Sprecherin für Atompolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen)
Moderation: Ernst-Alfred Müller, FÖN e.V.

Eintritt: 3 Euro
   
Mittwoch, 16. November 2016, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

CODE OF SURVIVAL - Das Ende der Gentechnik
Dokumentarfilm von Bertram Verhaag, Deutschland 2016 - 100 Minuten
Auftaktveranstaltung des 12. Festivals für Umwelt- und Naturfilme Ökofilmtour 2017

Millionen Tonnen „Roundup“ mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat werden Jahr für Jahr weltweit auf die Felder gebracht. Die erschreckenden Konsequenzen: Vergiftete Böden, resistente Superunkräuter, verseuchtes Getreide und krankes Vieh. Dennoch setzen vor allem die USA weiterhin auf den zerstörerischen Gentechnik-Anbau.
Dass es auch anders geht, beweisen drei nachhaltige Projekte in Ägypten, Indien und Deutschland. Die heilende Kraft der biologischen Landwirtschaft setzt darauf, den Boden besser zu hinterlassen als er vorgefunden wurde. Nur so können auch zukünftige Generationen auf unserem Planeten überleben. Wie in seinem 2015 ausgezeichneten Film „Der Bauer und sein Prinz“ soll damit der Diskurs um die Zukunft der Landwirtschaft weitergeführt werden.

Anschließend Filmgespräch mit:
Bertram Verhaag
(Regisseur / Filmautor)
Henrik Wendorff (Präsident des Landesbauernverbands) Michael Wimmer (Geschäftsführer Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau, Berlin - Brandenburg)
Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e. V. Potsdam)



Eintritt: 3 Euro
   
Mittwoch, 12. Oktober 2016, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Power to Change - Die Energie Rebellion

Dokumentarfilm von Carl A. Fechner, Deutschland 2016, 94 Minuten
Nach seinem Film „Die 4. Revolution“ - 2011 vom Brandenburgischen Festival des Umwelt- und Naturfilms Ökofilmtour ausgezeichnet - wird in Anwesenheit des Regisseurs Carl A. Fechner sein neuester Film zum Thema Energiewende gezeigt.
Mit diesem Filmgespräch als Auftakt für die 12. Ökofilmtour von Januar bis April 2017 wird der Diskurs nach dem in Brandenburg fehlgeschlagenen Volksbegehren Windkraft wieder aufgenommen und fortgesetzt.


Deutschland steht zweifellos vor der größten strukturellen Veränderung seit Beginn des Industriezeitalters. Der Film erzählt diese Auseinandersetzung um eine Energiewende, die von unten erfolgt: dezentral und regional. Er greift die persönlichen Geschichten von Menschen auf, die die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage selbst in die Hand nehmen - kurzweilig, spannend, faszinierend und ohne moralischen Zeigefinger. Und trotzdem unversöhnlich dort, wo Versöhnung nicht möglich ist.

Weitere Gesprächspartner sind:
Jan Hinrich Glahr, Landesvorsitzender des Bundesverbandes WindEnergie
und
Prof. Jochen Twele, Hochschule Technik und Wirtschaft Berlin

Moderation: Ernst-Alfred Müller, FÖN e.V.
   
Sonnabend, 17. September 2016, 18 Uhr
Öffentliche Lesung
Bibliothek im Kontor Wittstock
Kettenstraße 24-26, 16909 Wittstock/Dosse, 03394-429400

Nell Zink: Der Mauerläufer
Aus dem Amerikanischen von Thomas Überhoff

Zwischen scheinbar weit auseinanderliegenden Themen wie Seitensprüngen, Vogelbeobachtung, Drogen, Kinderwunsch, Dubstep, Sex, lästigen kleinen Pflichten, Öko-Aktivismus und Orten wie Bern, Berlin, Sachsen-Anhalt und dem Balkan schlägt dieser rasant erzählte Entwicklungs- und Eheroman überraschende Brücken. Wie der Mauerläufer – flink, in einer Art Tarnkleid und schön.
Nell Zink, 1964 in Kalifornien geboren, lebt seit Jahren in einem kleinen Ort in Brandenburg. Ihr Roman wurde in den USA als literarische Entdeckung und „Debüt des Jahres“ gefeiert.

Eintritt frei!
   
Mittwoch, den 14. September 2016, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

La Buena Vida
Dokumentarfilm von Jens Schanze, Deutschland 2015, 97 Minuten

Die Wälder im Norden Kolumbiens geben den Menschen alles, was sie zum Leben brauchen. Doch die Lebensgrundlage des Wayúu-Volkes wird durch den wachsenden Tagebau zerstört, wo Steinkohle billig auch für unseren Energiehunger abgebaut wird. „Das bessere Leben“ heißt dort gewaltsame Vertreibung aus den bisherigen Lebensverhältnissen.

Dieser Film erhielt den Publikumspreis der 11. Ökofilmtour 2016 und wurde deshalb für dieses Ökofilmgespräch ausgewählt.

Anschließend Filmgespräch mit:
Börres Weiffenbach, Kameramann des Films und Hannelore Gilsenbach, ehem. Chefredakteurin der Zeitschrift für indigene Völker "Bumerang - Naturvölker heute".

Moderation: Ernst-Alfred Müller, Fernsehjournalist, FÖN e.V.

Eintritt: 3,00 €

   
Mittwoch, 7. September 2016, 18 Uhr
Öffentliche Lesung
Haus der Natur, Versammlungsraum 1 OG
Lindenstr. 34, 14467 Potsdam

Buchpremiere:
Erhard Scherner lädt zu einer Reise in das alte China mit Gedichten von Du Fu - Anblick eines Frühlings ein.

Du Fu (712-770), einer der bedeutendsten Poeten der Tang-Dynastie, oft als das „Goldene Zeitalter“ Chinas bezeichnet, überrascht mit seiner jung gebliebenen Dichtung.
1956 begannen Helga und Erhard Scherner, Gedichte Du Fus zu übertragen, ein Frühlingsgedicht, ein Klagelied, wie es ihnen in die Hände kam. Später gingen sie gezielt auf die Suche, besonders nach Gedichten über die Natur, über das Leben des Volkes und den Frieden. So näherten sie sich einem großen Dichter.

Eintritt frei!
   
Samstag, den 23. Juli 2016, 19 Uhr
Haus der Naturpflege
Sommerfest
Dr. Max Kienitz Weg 2, 16259 Bad Freienwalde

Eisbärensommer
Dokumentarfilm von Klaus und Annette Scheurich, Deutschland 2015, 43 Minuten

Was macht eigentlich der Eisbär im Sommer? Wo lebt er, wenn es kein Eis gibt? Der Film begleitet Eisbären der Hudson Bay in der Zeit des Überflusses für alle Bewohner der Arktis.
   
Donnerstag, 30. Juni 2016, 19 Uhr
Öffentliche Lesung
Blauer Mond September: Zu Fuß durch die Mecklenburgische Schweiz
Haus der Natur, Versammlungsraum 1 OG
Lindenstr. 34, 14467 Potsdam

Jutta Schlott liest aus ihrem und signiert ihr soeben im Wiesenburg Verlag erschienenes Buch.
Seit vielen Jahren wandert Jutta Schlott im Spätsommer durch die Landschaft am Malchiner See. Sie erzählt von Fischadlern, Starenschwärmen, Hirschen und Rottweilern und Zeugnissen der Bodenreform. Auf dem Friedhof in Bülow steht sie vor Grabmalen für Bessarabier. Sie erkundet alte und neue Schlösser. Vor allem aber sind es Begegnungen mit Menschen, die den Text prägen.

Eintritt frei – Spenden erwünscht
   
Sonnabend, 4. Juni 2016, 11 Uhr

25. Landschaftsexkursion
des Schriftsteller-Arbeitskreises LITERATUR UM WELT in die „Gärten der Welt“.
Die „Gärten der Welt“ befinden sich in einem Volkspark, der 1987 für die Bewohner der beiden großen Neubausiedlungen Marzahn und Hellersdorf angelegt wurde. Inzwischen sind sie zu einem beliebten Ausflugsort auch für Berlin-Touristen geworden. Neun liebevoll gestaltete Kleinode laden zu gärtnerischer Weltreise durch die Gartenkunst verschiedener Epochen und Kontinente ein. Verbindungen zwischen den weltweiten Garten-Kulturen werden sichtbar und ebenso, wie sehr unsere europäischen „westlichen“ Errungenschaften eigentlich auf „östlichem“ Gedankengut basieren.
Leitung: Dr. Gottfried Wiedenmann (Biologe)
Anmeldung: 0331-2015535, foenpotsdam@gmail.com
   
Donnerstag, den 2. Juni 2016, 18 Uhr
Haus der Natur, Reimar-Gilsenbach-Saal
Lindenstraße 34, 14467 Potsdam
Seeadler - Der Vogel Phönix
Dokumentarfilm von Jan Haft, Deutschland 2014, 44 Minuten

Der Lebensraum der Seeadler erstreckt sich bis weit in den Norden unseres Kontinents. Er ist perfekt für das Jagen ausgestattet und gilt deshalb als Sinnbild für Macht und Stärke. Hoch im Norden Europas finden die majestätischen Vögel alles, was sie zum Leben brauchen. Aber auch bei uns in Deutschland sind mittlerweile wieder mehr als 700 Seeadlerreviere besetzt ...
Der Dokumentarfilm präsentiert die verschiedenen Lebensräume, in denen der Seeadler in Europa heimisch ist und zeigt spektakuläre Bilder, etwa von den norwegischen Lofoten, wo die Adler mit den Orcas und Buckelwalen ziehen und von deren Jagderfolg profitieren. Oder aus den Mooren Finnlands, wo die Seeadler die Nähe zu Wolf und Bär suchen, denn auch hier profitiert der Seeadler von dem Jagdglück anderer. Bei uns in Deutschland leben die meisten Seeadler im gewässerreichen Nordosten der Republik. Die Kamera begleitet die Adler, die zu Fuß auf einer von hunderten Kormoranen besiedelten Insel unterwegs sind, um dort die „Babynahrung“ der Kormoran-Küken abzustauben. Und wieder einmal profitiert der Adler vom Erfolg der Mitgeschöpfe in seinem Lebensraum.
Dank engagierter Naturschützer, Förster und Jäger, haben in unseren Wäldern noch nie so viele Seeadler gebrütet, wie heute, und die Zeiten, in denen Adler als Schädlinge betrachtet wurden sind endgültig vorbei. Andere Bedrohungen, wie die bleihaltige Jagdmunition, sind überschaubar. Nur eines fehlt dem Seeadler: eine Wildnis, in der sich auch die großen Tiere entfalten können, in der Herden von Huftieren und Räuber wie Wolf und Bär wieder heimisch sind. Dann kann der „Vogel Phönix“ die Großtiere begleiten und darauf warten, dass etwas für ihn abfällt und ist nicht mehr so sehr auf uns Menschen angewiesen. Die Rückkehr des Seeadlers ist ein Vorzeigeprojekt des Artenschutzes. Nun sollten wir in seinem Reich etwas mehr Wildnis wagen.

Anschließendes Filmgespräch mit dem Ornithologen Manfred Pohl (NABU)
Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V.)

Eintritt frei – Spenden erwünscht
   
Mittwoch, den 25. Mai 2016, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Notaufnahme - Wenn Fremde näher kommen

Dokumentarfilm von Dieter Schumann, Deutschland 2015, 53 Minuten

Nach seinem Erfolgsfilm „Weltbahnhof mit Kiosk“ bringt der mecklenburgische Regisseur Dieter Schumann nun einen weiteren Film zur aktuellen Flüchtlingssituation heraus. Er ist ehrlich, schonungslos und unkommentiert. Und genau das macht ihn so gut. Viele Menschen sind an diesem Thema interessiert, hatten aber bisher nicht die Möglichkeit, mit Flüchtlingen in Kontakt zu kommen.

Der Film zeigt das kleine Dorf Zahrensdorf bei Boizenburg, das ohne Vorankündigung 56 Flüchtlinge in einer Turnhalle aufnehmen musste. Es gibt keine langen Phrasen. Keine Erklärungen. Keine Stimme, die aus dem Off die Situation schildert. Da ist der ukrainische Vater mit seinen sieben Kindern, der erzählt, wie sich in seinem Land Nachbarn gegenseitig erschießen. Da ist die Familie aus Tschetschenien, die bereits das zweite Mal die Flucht nach Deutschland wagt. Weil der Vater von einem Soldaten zusammengeschlagen wurde. Weil sein Sohn alles mitansehen musste. Weil dieser seitdem Angst vor Männern in Uniform hat.

Da ist eine Gruppe von Syrern, die sich anbrüllt, wer nun Schuld an dem Krieg in ihrem Land hat, ja, auch ein unangenehmer Parteigänger des Assad-Regimes ist dort unter den Flüchtlingen. Der Film zeigt, wer hinter dem Begriff „Flüchtling“ steckt. Woher die Menschen kommen und warum sie hier sind. Wie kann eine erfolgreiche Integration funktionieren? Wann ist jemand „wert" in Deutschland aufgenommen und nicht wieder abgeschoben zu werden? Kann man die Krise auch als Chance für Deutschland und Europa sehen? Dies auch besonders im Hinblick auf die Hilfsbereitschaft der unzähligen freiwilligen Helfer und auch unter den Flüchtlingen selbst. So hautnah und aktuell wie in diesem Film waren Flüchtlinge und ihre Helfer wohl noch nicht vor der Kamera.

Der Film macht auf die aktuelle Situation in Deutschland aufmerksam und regt die anschließende Diskussion an.

Die Gesprächspartner sind:

Dr. Doris Lemmermeier, Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg
Rolf Christiansen, Landrat aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim
Dieter Schumann, Autor und Regisseur
und viele freiwillige Helfer im Publikum

Moderation: Ernst-Alfred Müller, Fernsehjournalist, FÖN e.V.

Eintritt: 3,00 €
   
Mittwoch, 9. März 2016, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Zwischen Himmel und Eis

Dokumentarfilm von Oscar-Preisträger Luc Jacquet
Frankreich, 90 Minuten, Verleih: Weltkino GmbH

Eisig, wunderschön und scheinbar endlos: Schneelandschaften der Antarktis. Das uralte Eis hütet ein Geheimnis: Unzählige dort eingeschlossene Luftbläschen zeugen vom Klima der Erdgeschichte und seiner Veränderung durch den Menschen.
Mit atemberaubenden Landschaftsaufnahmen und spektakulärem Archivmaterial erzählt Oscar®-Preisträger Luc Jacquet die abenteuerliche Geschichte des Polarforschers Claude Lorius, der sein Leben dem Eis gewidmet hat. Dabei offenbart er einen Planeten von unermesslicher Schönheit, aber auch großer Zerbrechlichkeit.
Der eindrucksvolle Dokumentarfilm ist gleichermaßen bildgewaltiges Naturerlebnis, spannendes Antarktisabenteuer und bewegendes Plädoyer für den Klimaschutz.

Anschließendes Filmgespräch:
Prof. Dr. Anders Levermann
, Klima-Dynamik-Forscher am Potsdam Institut für Klimaforschung (PIK) und
Prof. Dr. Bernhard Diekmann, Forschungsstellen-Leiter des Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung des Alfred-Wegner-Instituts in Potsdam
Moderation: Ernst-Alfred Müller, FÖN e.V. Potsdam

Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam
Eintritt: 3,00 €
Bitte Karten vorbestellen unter:
Tel.: 0331 271810
(Karten 15 Min. vor Beginn abholen)
   
Mittwoch, 10. Februar 2016, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Noch einmal auf Grund der großen Nachfrage:
Magie der Moore

Dokumentarfilm von Jan Haft,
Deutschland 2015, 100 Minuten
Jan Haft, einer der berühmtesten deutschen Tierfilmer, hat an 80 Drehorten in Nord- und Osteuropa in fünf Jahren Drehzeit einzigartige Bilder dieser Wasser und Kohlenstoff speichernden Urlandschaften gedreht. Moor-Experten wie Prof. Michael Succow sagten, solche Bilder noch nie gesehen zu haben: Die Vielfalt an Pflanzen und Tierarten wie Auerhähne, Kreuzottern, Streifzüge von Bären und Wölfen. Fast surreal anmutend: das Schauspiel vieler Pflanzenarten im Moor. Von Schauspieler Axel Milberg kommentiert, wird all das zu einem unvergesslichen Meisterwerk

Anschließendes Filmgespräch:
Dr. Lukas Landgraf
| Moor-Experte des Landesumweltamtes Brandenburg
Moderation:
Ernst-Alfred Müller | FÖN e.V., Leiter der Ökofilmtour

Eintritt: 3,00 €
   
Dienstag, 12. Januar 2016, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Festliche Eröffnung der Ökofilmtour 2016
Magie der Moore
Dokumentarfilm von Jan Haft,
Deutschland 2015, 100 Minuten
Fünf Jahre lang wurde an 80 Orten in Deutschland, Finnland, Tschechien, Slowakei, Schweden, Dänemark und Norwegen gedreht. Moore speichern auf ca. 3% der Erdoberfläche in ihrem Torf mehr Kohlenstoff als die tropischen Regenwälder, die Nadelwälder der Taiga und alle Wälder der Erde zusammen. Zerstört man sie, fehlt künftig nicht nur dieser Klimaspeicher, sondern werden auch die über Jahrtausende gebundenen Treibhausgase freigesetzt. Eine wirkungsvolle Renaturierung wird ebenfalls viele Jahrhunderte brauchen. Diese Artenvielfalt wird durch Urbarmachung sowie Torfabbau für Blumenkästen bedroht oder verschwindet bald unwiederbringlich. Der Film vermittelt mit seinen eindrucksvollen Bildern das Bewusstsein, sich unbedingt für diese Pflanzen, Tiere und Lebensformen einzusetzen. Moore zu erhalten und zu vernässen, ist fester Bestandteil auch der Klimastrategie Brandenburgs.
Seine Botschaft, die Moore als CO2- und Wasserspeicher weltweit zu bewahren, zeigt Jan Haft, einer der berühmtesten deutschen Tierfilmer, durch die Vielfalt der Natur ganz in unserer Nähe und emotional als ein großes Meisterwerk.

Anschließendes Filmgespräch:
Jan Haft
(Regie, Drehbuch, Schnitt)
Melanie Haft
(Produktion, Produktionsleitung)
Dr. Holger Rößling (EU-Life Projekt „Kalkmoore“ des NaturSchutzFonds Brandenburg)
Prof. Dr. Michael Succow (Ökologe, Moor-Experte, Träger des Alternativen Nobelpreises)
Moderation:
Ernst-Alfred Müller | FÖN e.V., Leiter der Ökofilmtour

Eintritt: 3,00 €
   
Mittwoch, 9. Dezember 2015, 18 Uhr
Haus der Natur
Lindenstr. 34, 14467 Potsdam

Das Verschwinden der Vögel - Artensterben in Brandenburg
„OZON unterwegs“ - Beitrag von Hartmut Sommerschuh, Felix Krüger, Maren Schibilsky
und Iduna Wünschmann, 2015, 30 Minuten

Ostdeutschen Naturschutzexperten gelang es 1990 in letzter Minute mit dem Nationalparkprogramm, die schönsten Landschaften zwischen Ostsee und Sächsischer Schweiz zu sichern. Sie wurden zum „Tafelsilber“ der Deutschen Einheit. Einer von ihnen war Prof. Matthias Freude.
Aber außerhalb dieser Gebiete fand seitdem in den Ackerlandschaften Brandenburgs ein folgenreicher Wandel statt. Monokulturen, anhaltender Verlust von Feldgehölzen, Ackerrandstreifen und Pestizideinsatz führten zu einem großen Artenschwund bei Tieren und Pflanzen. Vor allem auch bei den Feldvögeln. Was muss geschehen, um diesen Prozess aufzuhalten?

Anschließend Filmgespräch:
Prof. Matthias Freude (Präsident des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung) und den Filmemachern
Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V.)

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden.
   
Donnerstag, 3. Dezember 2015, 17 Uhr

HNE Eberswalde, Stadtcampus, Haus 6, Aula
Schicklerstr. 5
16225 Eberswalde

Energie vom Feld – Aus Mais wird „Bio-Strom“
Dokumentarfilm von Lorenz Knauer, 45 Minuten
Zukunftsfilmpreis der 10. Ökofilmtour

Nicht erst seit Fukushima und der „Energiewende“ ist das Thema „Bio“-Strom aus Mais zum aufgeladenen Thema geworden: Es gibt kontroverse Diskussionen um Schlagworte wie „Vermaisung der Landschaft“, „Grünes Gold“, „Unsinn, der auf Feldern wächst“, „Humuskiller Mais“ oder „Biogas kann’s!“.
In keinem anderen Land der Welt gibt es so viele Biogasanlagen wie in Deutschland – 7.500 sind es. Auf dem Fundament staatlicher Subventionen, für 20 Jahre garantiert, ist „Biogas“ zum Milliardengeschäft geworden. Weltweit ist die Nachfrage nach Mais explodiert, und in der Folge hat sich der Weltmarkt-Preis verdreifacht, kam es zu einem starken Anstieg der Pacht- und Bodenpreise – „Flächenkampf“ oder gar „Pachtkrieg“ nennen das die Bauern. Und für Millionen von Menschen, die auf Mais als Grundnahrungsmittel angewiesen sind, ist diese Entwicklung eine Katastrophe: viele können den Mais nicht mehr bezahlen. Mais ist inzwischen die Pflanze mit der größten Anbaufläche – mit unabsehbaren Folgen für die Umwelt.
Der Film untersucht, wie Subventionen und EEG das Biogas zum Milliarden-Geschäft machen und zeigt Alternativen zu Monokulturen für den Erhalt der biologischen Vielfalt auf Äckern.

Anschließendes Filmgespräch mit dem Regisseur Lorenz Knauer (München)

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden.
   
Mittwoch, 11. November 2015, 18 Uhr
Haus der Natur
Lindenstr. 34, 14467 Potsdam

Natur unter Beschuss - Ökologische Folgen des Krieges
Dokumentarfilm von Maximilian Mönch, 52 Minuten
Horst-Stern-Preis der Ökofilmtour 2015 für den besten Naturfilm

Eine Schlacht ist die intensivste Form des Ressourcenverbrauchs. Das oberste Ziel im Krieg ist es, den Gegner zu schwächen, ihn zu besiegen, auch, indem man seine Lebensgrundlagen zerstört.
Wirklich "nachhaltig" geschah dies erstmals im Ersten Weltkrieg. Die Strategie der Vernichtung von Umwelt setzte sich im Zweiten Weltkrieg fort und gipfelte in einem Krieg, den die Weltmacht USA gegen ein kleines kommunistisches Land in Asien nicht gewinnen konnte: Vietnam. Die Spuren eines Ökozids, der fast ein halbes Jahrhundert zurückliegt, erzählen von den dramatischen Spätfolgen von "Agent Orange".
Allein in der Ostsee befindet sich so viel korrodierende Munition, dass deren frei werdende Toxine Europa auslöschen könnten. Selbst ein Krieg, der nie geführt wurde, hat riesige Gebiete für Jahrtausende verseucht: der Kalte Krieg. Atomwaffentests und die Verklappung von Hunderten Tonnen radioaktiven Mülls waren Kollateralschäden im Wettrüsten der Supermächte.

Anschließend Filmgespräch:
Maximilian Mönch (Regisseur)
Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V.)
Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden.
   
Mittwoch, 14. Oktober 2015, 18 Uhr
Haus der Natur
Lindenstr. 34, 14467 Potsdam

Willkommen auf Deutsch
Kino-Dokumentarfilm von Carsten Rau und Hauke Wendler
Deutschland 2014, 90 Minuten

Kontrovers, emotional und sogar heiter begleitet der Dokumentarfilm fast ein Jahr lang Flüchtlinge, Anwohner und angesichts der stetig wachsenden Flüchtlingszahlen den überlasteten Bereichsleiter des Landkreises Harburg. Dass die Situation schwierig, aber nicht hoffnungslos ist, wird hier beispielhaft für die bundesweite Situation erzählt. Denn wie passt es zusammen, dass Menschen beteuern, sie hätten nichts gegen Ausländer, kurz darauf aber Bürgerinitiativen gründen, weil sie angesichts eines neuen Asylbewerberheims um den Marktwert ihrer Eigenheime fürchten?
Auch um Ausschreitungen vorzubeugen, kommt es heute mehr denn je darauf an, möglichst mit allen ins Gespräch zu kommen. Dabei wollen wir über die Möglichkeiten sprechen, die Willkommenskultur vor Ort zu unterstützen und über Argumente, wie wir mit unserem Wirken in die Debatten - auch angesichts AfD und Pegida - eingreifen können.

Anschließend Filmgespräch:
Jörg Bindheim (Koordinator für Flüchtlingsfragen der Stadt Potsdam)
Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V.)

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden.
   
Mittwoch, 16. September 2015, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?
Dokumentarfilm von Valentin Thurn,
Deutschland 2015, 103 Minuten
Mit seinem Vorgängerfilm „TASTE THE WASTE - die globale Lebensmittelverschwendung“
löste der Regisseur eine regelrechte Massenbewegung aus, um von den rund 20 Millionen Tonnen erzeugter Nahrung herunterzukommen, die bei uns jährlich in den Müll wandern.
Dabei wurde auch eines klar: Lebensmittel, die wir im Überfluss erzeugen, helfen nicht, den Hunger in der Welt zu besiegen. Auch dann nicht, wenn wir noch sorgsamer mit ihnen umgehen. Die vielen Hungernden weltweit müssen ihren Zugang zu den Nahrungsmitteln erhalten, unabhängig von Agrarkonzernen. Wichtig dabei ist, sie ökologisch und regional anzubauen und sie auf kurzen Wegen bei guter Lagerung mit erschwinglichen Preisen auf die eigenen Märkte zu bringen. Im Jahr 2050 werden 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Der spannende Film zeigt im Ansatz viele Alternativen, wie sie die Zukunftscharta 2015 verlangt und dafür unser Handeln herausfordert.
www.zukunftscharta.de

Anschließend Filmgespräch:
Anne Quart, Staatssekretärin, Ministerium der Justiz, Europa und Verbraucherschutz des
Landes Brandenburg
Prof. Harald Welzer (Direktor der Stiftung für Zukunftsfähigkeit „Futurzwei“, Berlin)
Benedikt Haerlin (Zukunftsstiftung Landwirtschaft, Initiative 2000 m2)
Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e. V., Potsdam)

Eintritt: 3,00 €
   
Freitag, 26. Juni 2015
Der Kulturbahnhof Wiesenthal zeigt die Preisträger der Ökofilmtour 2015

19:00 Uhr -anschließend Diskussion

Energie vom Feld - aus Mais wird „Bio“-Strom
(Zukunftsfilmpreis)
Dokumentarfilm: 45 Minuten
A: Lorenz Knauer
K: Marcus Marschall
Sprecher: Elmar Wepper
Thema: Zukunftsfragen:
Monokultur oder biologische Vielfalt


Nirgendwo in der Welt gibt es so viele Biogasanlagen wie in Deutschland: 7.500, davon 2.500 allein in Bayern. Durch staatliche Subventionen, für 20 Jahre garantiert, ist Biogas zum Milliardengeschäft geworden. Der Anbau von Energiepflanzen führte in Bayern wie in Brandenburg zum Anstieg der Pacht- und Bodenpreise. Der ungebremste Maisanbau wurde für die Natur und ihre biologische Vielfalt zur Bedrohung mit unabsehbaren Folgen für die Umwelt. Demzufolge haben sich die Weltmarktpreise von Mais verdreifacht, so dass sich Millionen Menschen ihr Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten können.
Moderation: Heike Müller

Fleisch vom Fließband - Massentierhaltung und ihre Folgen
(Lobende Erwähnung der Jury)
Dokumentation: 30 Minuten
A: Hartmuth Sommerschuh,
Maren Schibilsky, Felix Krüger, Wolfgang Albus
K: Werner Peter, Guido Kilbert,
Guido Niedergesäß, Jens Ehrsam u. a.
D: Hellmuth Henneberg
Thema: Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz

Sojaimporte, Fleischexporte, Stickstoffemissionen, Antibiotika-Einsatz: Im „Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg“ fordern Tierschutz-, Umwelt- und Anbauverbände Umdenken.
Moderation: Piet Lemke

21:30 Uhr - anschließend Diskussion

Natur unter Beschuss:
Ökologische Kriegsfolgen
(Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm)
Dokumentation: 52 Minuten
A: Maximilian Mönch
K: Robert Cöllen, Philip Vogt
Thema: Krieg als intensivste Form des Ressourcenverbrauchs

Der Film untersucht Folgen der beiden Weltkriege, Vietnams, des Wettrüstens und der versenkten Munition in den Meeren.

Kulturbahnhof Biesenthal
Bahnhofsplatz 1
16359 Biesenthal
Mail: info@bahnhof-biesenthal.de

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden.
   
Samstag, 27. Juni 2015
Der Kulturbahnhof Wiesenthal zeigt die Preisträger der Ökofilmtour 2015

16:00 Uhr - anschließend Diskussion

Karussell des Lebens - die Streuobstwiese
(Bester Kinder- und Jugendfilm)
Dokumentarfilm: 43 Minuten
A: Annette und Klaus Scheurich, Mi-Yong Brehm, Moritz Mayerle
K: Alexandra und Steffen Sailer,
Klaus Scheurich, Boas Schwarz
Thema: Biologische Vielfalt und Kulturlandschaftspflege

Zusammenspiel von Natur, Mensch und Tier im Rhythmus der Jahreszeiten: Der Lebensraum Streuobstwiese ist ein altes europäisches Kulturgut und wichtiges Biotop am Rande vieler Städte und Dörfer Süddeutschlands. Als Viehweide und Obstgarten angelegt, muss sie durch Pflege des Menschen wie Baumschnitt oder Mahd in ihrer Vielfalt erhalten werden.
Moderation: Andreas Krone

19:00 Uhr - anschließend Diskussion mit Cornelia Grünberg, der Regisseurin

Vierzehn
- Erwachsen in neun Monaten
(Preis der Stadt Potsdam für die beste künstlerische Leistung)
Kino - Dokumentarfilm: 90 Minuten
A: Cornelia Grünberg
K: Heiko Merten
P: Ingelore König
Thema: Jugend, ungewollte Schwangerschaft, soziale Folgen

Einfühlsam begleitet der Film vier 14jährige Mädchen, die ungewollt schwanger wurden und sich entschieden, ihr Kind zu behalten, über zwei Jahre. Er zeigt, welche Konsequenzen diese Entscheidung für ihr weiteres Leben hat, wie sie, ihre Eltern und die Umgebung mit der Situation umgehen.
Mit dem Kinderwagen im Unterricht ist die Schulausbildung praktisch nicht mehr zu schaffen. Und manchmal kommen Babys auch nicht gesund zur Welt. Die Mädchen sprechen offen über sich und ihr Leben. Sie erscheinen dabei nicht als Opfer sozialer und gesellschaftlicher Fehlentwicklungen. Die plötzliche Verantwortung lässt sie schnell erwachsen werden.
Moderation: Cornelia Grünberg

21:00 Uhr - anschließend Diskussion

Das Salz der Erde
(Publikumspreis der Ökofilmtour 2015)
Frankreich, Brasilien, Italien
Kino - Dokumentarfilm: 110 Minuten
A: Wim Wenders, David Rosier
Juliano Ribeiro Salgado
K: Hugo Barbier, Juliano R. Salgado
P: Wim Wenders
Thema: Persönlichkeit im globalen Natur- und Umweltschutz
Hommage an den brasilianischen Meister der Sozialfotografie Sebastião Salgado, sein Leben und sein Lebenswerk.


Kulturbahnhof Biesenthal
Bahnhofsplatz 1
16359 Biesenthal
Mail: info@bahnhof-biesenthal.de

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden.
   
Sonntag, 28. Juni 2015, 14 Uhr
Dorfkirche Wiesenau


Im Rahmen der Zeidelkirmes in Wiesenau präsentiert der Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e. V. den preisgekrönten Film

MORE THAN HONEY
von Markus Imhoof

Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene. Das fleißigste aller Tiere verschwindet langsam. Es ist ein mysteriöses Sterben, weltweit mit Sorge beobachtet. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Sie ist die große Ernährerin der Menschen. Der Dokumentarfilm „MORE THAN HONEY“ zeigt das faszinierende Universum der Biene. Regisseur Markus Imhoof führt die Zuschauer von der eigenen Familienimkerei zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern. Spektakuläre Aufnahmen öffnen den Blick auf eine Welt, die man nicht so schnell vergessen wird.

Anschließend Filmgespräch mit Holger Ackermann (Sprecher des Landesverbandes Brandenburgischer Imker e. V.)

Der Dokumentarfilm wurde mit dem Zukunftsfilmpreis des 9. Festivals für Umwelt- und Naturfilme Ökofilmtour 2014 ausgezeichent. ... mehr
   
Donnerstag, 4. Juni 2015, 18 Uhr
Haus der Natur

Lindenstr. 34, 14467 Potsdam

Planet der Spatzen
Dokumentarfilm von Judith Doppler und Kurt Mayer
2013, 52 Minuten, Österreichischer Rundfunk

Die Hausspatzen sind so selbstverständlich in unserer Nähe, dass wir ihr drohendes Verschwinden beinahe nicht bemerkt hätten. Inzwischen stehen sie auf der Vorwarnstufe der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Obwohl uns die Haussperlinge seit Jahrtausenden begleiten, sind sie Wildtiere geblieben.
Von Metropole zu Metropole folgt der Film in spektakulären Bildern den kleinen unscheinbaren Vögeln. Die aufwendige Tierdokumentation führt von Kairo über New York nach Peking, Moskau, Wien und Paris und zeigt in kleinen Geschichten und großartigen Bildern, wie nahe der Haussperling an der Seite des Menschen lebt.

Anschließend Filmgespräch mit den Ornithologen Manfred Pohl und Michael Zerning
Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V.)

Eintritt frei – Spenden erwünscht

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Montag, 4. Mai 2015, 19 Uhr
Haus der Natur
Lindenstr. 34, 14467 Potsdam

Der grosse Deal. Geheimakte Freihandels­abkommen

Reportage von Stephan Stuchlik und Kim Otto, 2014, 30 Minuten

Das Freihandelsabkommen soll zwei der größten Wirtschaftsräume der Erde - EU und USA - enger miteinander verbinden und voraussichtlich viele Bereiche verändern: Arbeitsrecht, Finanzdienstleistungen, Kultur, öffentliche Daseinsvorsorge, Datenschutz, Lebensmittelrecht. Obwohl am Ende davon ca. 800 Millionen Bürger betroffen sein werden, wird bisher nur im Geheimen verhandelt. Die Zwischenergebnisse kommen nur bruchstückhaft an die Öffentlichkeit. Wenn aber selbst EU-Experten von einem nur sehr geringen Wachstum durch TTIP ausgehen - wer wird von diesem Abkommen profitieren? Und was bedeutet es für uns?
Diesen Fragen geht der spannende Film nach.

Anschließend Filmgespräch mit Ska Keller (Mitglied des Europäischen Parlaments, Die Grünen/EFA)
Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V.)

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Gefördert durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) des Landes Brandenburg.

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Mittwoch, 11. März 2015, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam

Breite Straße 1A, 14467 Potsdam

Geheimnisvoller Garten
Zweiteiliger Dokumentarfilm von Jan Haft
1. Frühlingserwachen
2. Erntezeit (je 44 Minuten)

Schon immer gilt Garten als Abbild des Paradieses, das nicht ohne Grund auch „Garten Eden" genannt wird. Im Garten kann der Mensch ein wenig „Herrgott“ spielen, doch so sehr sich der Mensch auch bemüht - unablässig scheint die Natur zu versuchen, den ihr vom Menschen abgerungenen Raum wieder zurückzuerobern. Kaum ein heimisches Biotop ist so komplex und so überraschend, wie der Garten. Die zweiteilige Dokumentation zeigt in fesselnden und völlig neuartigen Bildern die bekannten und vor allem die unbekannten Seiten des „Lebensraumes vor der Haustür“ schlechthin. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch der Mensch. Er schafft sich hier seine eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Dort siedeln sich aber auch jede Menge Pflanzen und Tiere an, von denen wir wenig wissen und mitunter wohl auch gar nichts wissen wollen. Jan Haft studierte Biologe und Geologie, er ist Naturfilmer aus Leidenschaft. Heute gehört er zu den erfolgreichsten Tierfilmern der Welt.

www.nautilusfilm.com

In der Pause: Kleine Garten-Ausstellung im Foyer

Anschließend Filmgespräch:
Jan Haft (Autor, Kameramann, Regisseur)
Melanie Haft (Producerin)
Jörg Vogelsänger (Minister Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg)
Dr. Andreas Jende (Geschäftsführer des Gartenbauverbands Berlin-Brandenburg)
Manfred Rademacher (Veranstaltungsleiter BUGA)
Moderation: Carla Kniestedt (RBB)
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Gartenbau-Verband Berlin-Brandenburg

Eintritt: 5,00 €
Wegen möglicher großer Nachfrage Reservierung unter 0331-271810
   
Mittwoch, 25. Februar 2015, 18 Uhr
Haus der Natur Potsdam
Lindenstr. 34, 14467 Potsdam

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Verkehrsclub Deutschland, VCD-Brandenburg e.V.

Der Deutsche-Bahn-Check
Dokumentation: 44 Minuten
Thema: Gesellschaftliche Mobilität, öffentliche Daseinsvorsorge
300.000 Mitarbeiter, mehr als vier Milliarden Reisende und fast 40 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr - die Bahn ist riesig. Aber bietet sie auch Top-Leistung?
"Der Deutsche Bahn-Check" prüft den Alltag Zugreisender und nimmt unter anderem die Pünktlichkeitsstatistik der Bahn unter die Lupe. Wie realitätsnah ist sie wirklich? Der Film wirft auch einen Blick hinter die Kulissen der DB. Wie sauber sind die Züge? Wie sinnvoll wird in die Infrastruktur investiert?

Filmgespräch mit Hans Leister (Zukunftswerkstatt Schienenverkehr), Marc Nellen (VCD-Landesvorsitzender) und Dr. Winfried Wolf (Verkehrsexperte)

Eintritt frei – Spenden erwünscht
   
Mittwoch, 11. Februar 2015, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam
0331/271810

Premiere
Wer rettet wen?
Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit
Eine internationale Koproduktion der Kernfilm von Leslie Franke und Herdolor Lorenzwww.whos-saving-whom.org
Seit fünf Jahren werden Banken und Länder gerettet. Politiker schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht. Der Film zeigt, wer dabei wirklich gerettet wird: Nie ging es um die Rettung der Griechen, nie um die der Spanier oder Portugiesen. Stets geht es nur um das Wohl der Hauptverdiener an diesen Krisen: den dort mit hochriskanten Spekulationen engagierten Banken. Uns Steuerzahlern und sozial Benachteiligten hingegen werden bis heute alle milliardenschweren Risiken zugemutet! Für große Banken ist die Finanzkrise dagegen vor allem ein Geschäftsmodell! Der Film entsteht als „Film von unten“, finanziert von ca. 2.000 Unterstützern, um aufzuklären. Die Premiere findet am 11. Februar zeitgleich an 150 Orten statt.

Filmgespräch:
Dr. Winfried Wolf (Chefredakteur „Lunapark21“)
Lucas Zeise (Finanzjournalist, Publizist)
   
Donnerstag, 15. Januar 2015, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam
0331/271810

DAS SALZ DER ERDE
Dokumentarfilm von Wim Wenders und Juliano Ribeiro Salgado,
Deutschland 2014, 110 Minuten
Hommage an den brasilianischen Meister der Sozialfotografie Sebastião Salgado:
40 Jahre lang hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado als Zeuge von Kriegen, Hungersnöten und Vertreibung das Leid in der Welt dokumentiert. Beinahe wäre er selbst seelisch daran zugrunde gegangen, hätte er nicht mit „Genesis“ ein neues, gewaltiges Fotoprojekt gefunden.
   
Mittwoch, dem 11. Januar 2015, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam
0331/271810

DIE REISE ZUM SICHERSTEN ORT DER ERDE
Dokumentarfilm von Edgar Hagen, Schweiz 2013, 100 Minuten
Noch wird Atommüll aus Kernkraftwerken in Zwischenlagern gesammelt. Um ihn sicher zu entsorgen, fahnden Politiker und Wissenschaftler weltweit nach Endlagerstätten. Doch den sichersten Ort der Erde gibt es nicht, weder in der Schweiz noch in Großbritannien, Deutschland, Schweden, China, Japan, USA. Aber die Substanzen strahlen mit tödlicher Stärke und das für mehr als eine Million Jahre.
   
Mittwoch, 12. November 2014, 18 Uhr
Haus der Natur Potsdam
Lindenstr. 34
14467 Potsdam
0331 2015535

25 Jahre nach dem Mauerfall: Das grüne Band
in Kooperation mit der Heinz Sielmann Stiftung, Duderstadt zeigen wir:

Tiere im Schatten der Grenze
Dokumentarfilm von Heinz Sielmann 1989, 45 Min.

Das grüne Band
Dokumentarfilm von Heribert Schöller2007, 43 Min.

Schon 1989 hatte der Visionär Sielmann entlang der deutsch-deutschen Grenze im westlichen Eichsfeld ein vom Menschen fast unberührtes Refugium entdeckt. Bis heute bildet es das weithin bewunderte "Grüne Band".
2007 sah dort der Naturfilmer Dr. Heribert Schöller auf seiner Reise fast 1.400 Kilometer vom Vogtland bis zur Ostsee mit Erstaunen, was über 40 Jahre hinter Sperranlagen ohne Zutun des Menschen entstanden war. Dieser Filmabend findet in Duderstadt und Potsdam statt.

Anschließend Filmgespräch mit Holger Keil (Projektleiter „Grünes Band“ der Heinz Sielmann Stiftung) und Dr. Heribert Schöller (Filmautor)
Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V.)

Eintritt frei – Spenden erwünscht
   
Hommage
Hoimar von Ditfurth
mit historischen Ausschnitten des ZDF und der Preisträgerdokumentation der Ökofilmtour 2014.

Donnerstag, 30. Oktober 2014, 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
Marstall am Lustgarten / Breite Straße 13
14467 Potsdam
0331-271810
Eintritt: 3 €

Die Fukushima-Lüge
von Johannes Hano, ZDF 2012, 30 Min.

Deutschlands heimliche Atomtransporte
von Björn Platz, ZDF 2014, planet e, 30 Min.

Vor 20 Jahren schuf die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) den "Hoimar-von-Ditfurth-Preis für die beste journalistische Leistung", um den Arzt, Naturwissenschaftler und Publizisten zu ehren, der als erster ganzheitliche Fragen und Umweltprobleme ins deutsche Fernsehen brachte. Seine Bücher, Filme und Fernsehsendungen haben für die nachfolgenden Generationen von Filmemachern und Fernsehredakteuren hohe Maßstäbe gesetzt. In Potsdam legte er 1939 am Viktoria-Gymnasium, dem heutigen Helmholtz-Gymnasium, das Abitur ab.

Gespräch mit Jutta Ditfurth (Schriftstellerin, Journalistin, Politikerin) Volker Angres (Preisträger 2013, Redaktionsleiter ZDF planet e), Jürgen Resch (Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e. V.) und weiteren Gästen

Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V.)
   
Über den Sommer bieten wir monatliche Ökofilmgespräche im Tierpark Kunsterspring:

27. Juli 2014, 14.30 Uhr: „ Im Einsatz für Robben –Verschollen und wieder aufgetaucht“
31. August, 14.30 „Die Rückkehr des Wiedehopfs“
28. September, 14.30 „Bruno, der Bär ohne Pass“

Anschließend Filmgespräch mit Experten

Tierpark Kunsterspring
Kunsterspring 4
16818 Neuruppin OT Gühlen Glienicke
033 929 70 271
info@tierpark-kunsterspring.com

...Flyer zum Download [253 KB]
   
Donnerstag, 12. Juni 2014, 18 Uhr
Refektorium - Schloss Doberlug
Schlossplatz 1, 03253 Doberlug-Kirchhain

Preussen – Sachsen – Brandenburg: Visionen für die Lausitz

Filmgala des Festivals für Umwelt- und Naturfilme Ökofilmtour 2014
20 Jahre Heinz Sielmann Stiftung

Beeindruckende Filmbilder zeigen die Lausitz mit ihren Naturschönheiten und Umweltproblemen als historisch geprägte Kulturlandschaft von Sachsen und Brandenburg. 

Im Publikumsgespräch soll es um den dringend notwendigen Perspektivwechsel für die Region ohne Braunkohleförderung gehen. 

Das musikalische Programm, von Künstlern des „Theaters am Rand“ Zollbrücke gestaltet, bringt Volkslieder und Texte von Martin Luther bis Volker Braun zu Gehör. Sie stehen als Metapher für die Bewahrung von Natur und Umwelt der Lausitz.

Die Heinz Sielmann Stiftung führt mit dem Leitgedanken "Naturschutz als positive Lebensphilosophie" vor allem Kinder und Jugendliche an die Natur heran, sichert auf über 12.800 ha eigener Naturlandschaften Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten und ist von der Müritz bis zum Bodensee mit vielen Projekten im Naturschutz aktiv. Die Lausitz liegt ihr mit der Bergbaufolgelandschaft Wanninchen und dem dortigen Engagement für die "klare Spree" besonders am Herzen. 

Seien Sie willkommen zu 20 Jahre Heinz Sielmann Stiftung! 

Programm [531 KB]  
   
Donnerstag, 08. Mai 2014, 18 Uhr
Die Rückkehr des Wiedehopfs
Dokumentarfilm von Florian Berger und Stefan Polasek 2012, 52 Minuten
Haus der Natur, Kino unterm Sonnendach

Im Alten Ägypten galt der Wiedehopf als heilig, in Persien symbolisierte er Mut, und die Bibel stufte ihn als nicht essbar ein. Aber die heutige Landwirtschaft hat ihm mit Pestiziden die Nahrung und mit großflächigem Wirtschaften den Lebensraum genommen. Hobby-Ornithologen bauten ihm Nisthilfen mit Kameras. So beobachten sie Balzrituale, Paarungsverhalten, das Schlüpfen der Jungen und Angriffe von Füchsen, Schlangen oder Raubvögeln. Passagen über das Verhalten der Tiere wechseln mit atemberaubenden Aufnahmen vom Vogelzug ab, wenn der Wiedehopf im Frühjahr aus dem afrikanischen Winterquartier zurückkehrt.

Anschließend Filmgespräch mit Manfred Pohl (Leiter der NABU-Fachgruppe Ornithologie Potsdam)
   
Donnerstag, 10 April 2014, 18 Uhr
BUTTERLFY STORIES
Dokudrama von Christoph Schuch
2012, 90 Minuten

Haus der Natur, Kino unterm Sonnendach

Die Metamorphose der Schmetterlinge beschäftigt Menschen seit Ewigkeiten.

Publikumsgespräch / Filmgespräch mit dem Regisseur Christoph Schuch
Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V.)
   
Donnerstag, 19. März 2014, 18.00 Uhr
More Than Honey
Dokumentarfilm von Markus Imhoof, 2012, 90Minuten

Haus der Natur, Kino unterm Sonnendach

Millionen und Abermillionen Bienen sind in den letzten Jahren einfach verschwunden, ganze Völker auf einen Schlag gestorben. Über die Gründe gibt es diverse Spekulationen. Doch eines ist klar: Wenn die Bienen weiter sterben, wird sich das auch drastisch auf die Menschen auswirken....
   
Donnerstag 07. Februar 2014, 18.00 Uhr
Popolation Boom


Haus der Natur, Kino unterm Sonnendach

Sieben Milliarden Menschen auf der Erde? Schwindende Ressourcen, giftige Müllberge, Hunger und Klimawandel – eine Folge der Über-bevölkerung? Wer behauptet eigentlich, dass die Welt übervölkert ist? Und wer von uns ist auf der Erde zuviel? ...
   
20. Januar 2014, 18 Uhr
Festliche Eröffnung des 9. Festival des Umwelt- und Naturfilms Ökofilmtour 2014 

Filmgala „Preußen – Sachsen – Brandenburg. Visionen für die Lausitz“
mit dem Dokumentarfilm Wildes Deutschland - die Lausitz von Henry M. Mix
und Andreas Dresens Kurzfilm Steigerlied.

Hans Otto Theater - Reithalle, Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam, Tel: (0331) 98 11-8  
   
Mittwoch, 15. Januar 2014, 18 Uhr 
Haus der Natur, Kino unterm Sonnendach 

HUNGER. GENUG IST NICHT GENUG 
Dokumentarfilm von David Syz und Christian Neu, 76 Minuten

DIE VERGESSENE KATASTROPHE - ÖLPEST IN NIGERIA
Dokumentarfilm von Jörg-Hendrik Brase, 15 Minuten  
   
Mittwoch, 4. Dezember 2013, 18 Uhr 

Öko-Filmgespräch im Kino unterm Sonnendach

Deutschlands wilde Vögel
Dokumentarfilm von Hans-Jürgen Zimmermann
Deutschland 2013, 98 Min. 

Filmgespräch mit dem Tierfilmer Hans-Jürgen Zimmermann und Manfred Pohl, Leiter der NABU-Fachgruppe Ornithologie Potsdam  
   
Donnerstag, 21. November 2013, 18.00

Siechenhauskapelle Neuruppin, 
Siechenstraße 4, 16816 Neuruppin

More than Honey
Dokumentarfilm von 
Markus Imhoof, 2012, 90Minuten

Filmgespräch mit 
Reiner Gabriel (Vorsitzender des Landesverbandes Brandenburgischer
Imker e. V.) und 
Dr. Jens Radtke (Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V.)  
   
Mittwoch, 13. November 2013, 18.15Uhr 

Potsdamer Hochschultage:
 Ökosoziale Marktwirtschaft & Nachhaltigkeit 
Universität Potsdam-Griebnitzsee, Hörsaal 4

RAISING RESISTANCE
Dokumentarfilm von Bettina Borgfeld und David Bernet, 2012, 84Minuten 

Filmgespräch mit den Regisseuren Bettina Borgfeld und David Bernet  
   
Mittwoch, 16. Oktober 2013, 18 Uhr

Öko-Filmgespräch im Kino unterm Sonnendach

Rettung aus dem Regenwald?
Die Wiederentdeckung der Terra Preta

Dokumentation von Ingo Schulze und Christine Traber, Deutschland 2011, 43 Min.
   
Sonnabend, 28. September 2013, 17.00 Uhr

Lesung im Rochow-Museum im Schloss Reckahn

Jurij Koch liest aus seinen Kindheitserinnerungen

Das Feuer im Spiegel

Musikalische Begleitung: Matthias Kießling

Plakat-Download [193 KB] (.pdf)
   
Freitag, 27. September 2013, 17.00 Uhr
Öffentliches Podiumsgespräch
AB IN DIE WILDNIS?! KINDER, JUGENDLICHE UND DIE ACH SO FERNE NATUR
Kunsthalle Brennabor
Geschwister-Scholl-Str. 10-13
14776 Brandenburg an der Havel

Eintritt frei
Programm-Download (.pdf) [320 KB]
   
Mittwoch, 17. April 2013, 19 Uhr

Die festliche Abschlußveranstaltung und Preisverleihung des
8. Festival des Umwelt- und Naturfilms "Ökofilmtour 2013"
findet im Potsdamer Hans-Otto-Theater statt.

Musikalisches Rahmenprogramm:
Axel Prahl & Andreas Dresen mit Band
   
Neues FÖN-Projekt JUGENDVISION

Jahr für Jahr zieht FÖNe.V. mit dem Festival des Umwelt– und Naturfilms Ökofilmtour von Januar bis April durch das Land Brandenburg und nimmt dadurch einen besonderen Stellenwert in der Umweltkommunikation mit Kindern und Jugendlichen ein.
Das Projekt Jugendvision ermöglicht es nun, neben dem Brandenburger ÖKO–Kinderkino auch die Altersgruppe ab Klasse 5 kontinuierlich und ganzjährig bei der Bildungsarbeit für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. ....mehr
   
Monatliche Veranstaltung Öko-Filmgespräch im September als Potsdam-Premiere im Filmmuseum Potsdam:

Lebhafte Resonanz erfuhr am 12. September 2011 die Aufführung des Dokumentarfilmes
"Taste The Waste" mit anschließendem Filmgespräch mit Heidrun Franke (Verbraucherzentrale Brandenburg), Anita Tack (Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg) und Valentin Thurn (Autor und Regisseur) , veranstaltet von FÖN e. V. anlässlich der Potsdamer Aktionswoche gegen Lebensmittelverschwendung.
   
„ökofilmtour“ - die Sechste. Auszeichnung des Filmfestivals mit der Theodor-Heuss-Medaille in Stuttgart und Finale 2011 in Potsdam

Am 12. April 2011 fand das 6. Festival für Umwelt- und Naturfilme „ökofilmtour“ mit der Preisverleihung im des Filmmuseums Potsdam seinen festlichen Abschluss.
Zuvor erhielt das Projekt des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz, FÖN e. V., am 9. April 2011 in Stuttgart mit der diesjährigen Theodor-Heuss-Medaille selbst eine hohe Auszeichnung. Die 46. Theodor Heuss Preisverleihung stand 2011 unter dem Jahresthema „Energie, Umwelt – Verantwortung vor der Welt“
   
Preisverleihung im Amateur-Kurzfilm-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche „Auf den Spuren des Klimawandels“ am 27. Januar 2011 im Haus der Natur Potsdam

2010 riefen der Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz, FÖN e.V., Potsdam, und das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburgs Kinder und Jugendliche zu einem Amateur-Kurzfilm-Wettbewerb auf. ....mehr >
   
Der Film „Der bleifreie Schuss – Glückstreffer für den Seeadler“ ist auf DVD verfügbar und kann gegen eine Spende von 10 € / DVD per E-Mail bei FÖN bestellt werden: foenpotsdam@gmail.com.